Bundesarchiv zeigt Film über "Pionier, Visionär & Hochstapler"
PANKOW. Vor mittlerweile 131 Jahren lernten die Bilder in Berlin (und anderswo) das Laufen und vor nun schon einem Jahr hat das Bundesarchiv die Ausstellung ",Habe ich den Film erfunden?' Max Skladanowsky - Pionier, Visionär & Hochstapler" eröffnet. Bis zum Ende diesen Jahres besteht noch die Gelegenheit, sich diese im Benutzungszentrum des Bundesarchivs Berlin-Lichterfelde in der Finckensteinallee 63 in 12205 Berlin anzusehen.
„Kurz vor Schluss wollen wir sie
und euch aber noch einmal ganz herzlich zu unserer
Abschlussveranstaltung in unserem Kino einladen“, heißt es dazu
seitens des einladenden Bundesarchivs:
„Am Donnerstag, 5. 11., ab 18:00 Uhr feiern wir gemeinsam das
Schaffen der Gebrüder Skladanowsky mit einem ganz besonderem
Programm.“
Das komplette filmische Schaffen der aus
Pankow stammenden Skladanowskys wird erstmals in digital
restaurierter Form auf der großen Leinwand zu erleben sein. Dazu ist
die von Burkhard Götze und Manuel Rösler rekonstruierte originale
Orchesterbegleitmusik für das Wintergartenprogramm in der
Aufzeichnung der Vernissage und zu weiteren Filmen eine
Live-Begleitung an Klavier und Cello von Cornelius Renz und Christian
Strienz zu hören. Als weiteres Highlight wird vorab der moderne
Daumenkinematograph Volker Gerling selbsterstellte Daumenkinos live
vorführen. Der Eintritt ist kostenlos, deshalb wird frühzeitiges
Erscheinen empfohlen.