Pankower Panorama Nachrichten aus Pankow und Umgebung

Termine – Tipps

PAN­KOW weih­nachts­schön (26.11.2021) Die Pan­kower Be­zirks­stadt­rä­tin für Öf­fent­li­che Ord­nung, Stra­ßen und Grün­flä­chen so­wie Um­welt und Na­tur, Ma­nue­la An­ders-Gra­nitz­ki (CDU), lädt al­le Bür­ge­rin­nen und Bür­ger herz­lich da­zu ein, bei der Ak­ti­on „Pan­kow weih­nachts­schön“ mit­zu­ma­chen. Sie ruft da­zu auf, ihr ganz kon­kret Stel­len im Be­zirk zu nen­nen, an de­nen il­le­gal Müll und Un­rat ab­ge­la­gert wur­de. Die­ser soll dann noch vor Weih­nach­ten ab­ge­holt und sach­ge­recht ent­sorgt wer­den. Fi­nan­ziert wird die Ak­ti­on aus Mit­teln des Ak­ti­ons­pro­gramms „Sau­be­re Stadt“. Wer an die­ser Ak­ti­on teil­neh­men möch­ten, kann der Stadt­rä­tin bis zum 9. De­zem­ber 2021 di­rekt ei­ne E‑Mail mit dem Be­treff “Pan­kow weih­nachts­schön” und mög­lichst ge­nau­en In­for­ma­tio­nen zum Stand­ort und der Art des ab­ge­la­ger­ten Mülls – am bes­ten mit Fo­to. UL (mit LPD)

PAN­KOW Sprech­stun­den Kin­der­ta­ges­be­treu­ung (23.11.2021) Im Fach­dienst Kin­der­ta­ges­be­treu­ung des Ju­gend­am­tes Pan­kow, Fröbelstr.17, 10405 Ber­lin, Haus 4, fin­den vom 6. Bis zum 31. De­zem­ber 2021 kei­ne Sprech­stun­de statt. In die­ser Zeit wer­den kon­zen­triert Be­treu­ungs­an­trä­ge für Ki­ta und Hort be­ar­bei­tet. Es kön­nen auch kei­ne Ter­mi­ne ge­bucht wer­den. Drin­gen­de kurz­fris­ti­ge An­lie­gen kön­nen per E‑Mail an kindertagesbetreuung@​ba-​pankow.​berlin.​de oder an das Bür­ger­te­le­fon un­ter der Ruf­num­mer 115 ge­rich­tet wer­den. Ab Mon­tag, dem 3. Ja­nu­ar 2022, ist der Fach­dienst Kin­der­ta­ges­be­treu­ung wie­der er­reich­bar und die Ter­min­sprech­stun­de fin­det wie­der statt. LPD

AUS­FLUGS­TIPP (21.11.2021) Auch wenn der Herbst schon recht weit fort­ge­schrit­ten ist, emp­feh­len wir heu­te (und ei­gent­lich zu al­len Jah­res­zei­ten) ei­ne Wan­de­rung ent­lang der Brie­se. Start ist am leicht er­reich­ba­ren S‑Bahnhof Bir­ken­wer­der: Zu­erst ein Stück ent­lang der viel­be­fah­re­nen Bahn­stre­cke in nörd­li­che Rich­tung, dann nach rechts ins Brie­se­tal und wei­ter am na­mens­ge­ben­den Flüss­chen z. B. bis zur 1880 er­bau­ten Schlag­brü­cke, die der Wen­de­punkt des heu­ti­gen Aus­flugs sein könn­te (Ab­kür­zun­gen möglich).

Romantisches Briesetal
Ro­man­ti­sche Brie­se Fo­to: Uwe Lemm
Auch auf dem Rück­weg sind (Biber-)Dämme und über­schwemm­te Flä­chen mit ab­ge­stor­be­nen Bäu­men zu be­wun­dern, ehe die Ge­le­gen­heit zur Stär­kung der nach rund 13 km „mü­den“ Wan­de­rin­nen und Wan­de­rer in ei­nem der Bir­ken­wer­der Re­stau­rants ge­nutzt wer­den kann. UL

Weitere Anregungen für Ausflüge

Schö­ne An­re­gun­gen für Aus­flü­ge rund um Ber­lin (auch, wenn Sie Ber­lin ein­fach mal um­wan­dern wol­len) fin­den Sie hier!

Sie un­ter­stüt­zen un­se­re Ar­beit, wenn Sie das Buch Rei­se­füh­rer 66-Se­en-Wan­de­rung von Man­fred Reschke und An­dre­as Stern­feldt (ISBN 978 – 3‑89794 – 541‑8, 17 Etap­pen auf 264 S., Tre­scher Ver­lag, 14,95 Eu­ro) über den oben ste­hen­den link – oh­ne Mehr­kos­ten für Sie! – be­stel­len wür­den. Vie­len Dank!

Pan­kow Kul­tur (16.11.2021) Am Don­ners­tag, den 25. No­vem­ber 2021 lädt die Bi­blio­thek am Was­ser­turm um 20 Uhr zu ei­ner vor­weih­nacht­li­chen Le­sung mit Mu­sik in der Au­la des Kul­tur- und Bil­dungs­zen­trums Se­bas­ti­an Haff­ner, Prenz­lau­er Al­lee 227 ­/ 228, 10405 Ber­lin. Au­gen­zwin­kernd und mit Tief­gang liest der in Ber­lin le­ben­de bul­ga­ri­sche Au­tor Ve­so Port­ars­ky Kurz­ge­schich­ten zur Vor­weih­nachts­zeit. In­spi­riert von Be­geg­nun­gen er­zählt er über den ganz nor­ma­len Wahn­sinn im All­tag – er­fri­schend, geist­reich und stim­mungs­voll. Be­glei­tet wird Port­ars­ky an die­sem Abend von dem Sa­xo­pho­nis­ten Vla­di­mir Karparov.

Der Ein­tritt ist frei. Die Teil­nah­me ist nur mit An­mel­dung un­ter An­ga­be der Kon­takt­da­ten per E‑Mail: bibliothek-​am-​wasserturm@​ba-​pankow.​berlin.​de , Tel.: 030 90295 – 3921, mög­lich. Es gilt die 2G-Re­gel. UL (mit PM des BA‑P)

 

Buch­holz Al­te Schä­fe­rei (14.11.2021) Im Zu­sam­men­hang mit der On­line-Bür­ger­be­tei­li­gung zum Rah­men­plan „Al­te Schä­fe­rei“ auf der Be­tei­li­gungs­platt­form www​.mein​ber​lin​.de führt das Stadt­ent­wick­lungs­amt zwei Sprech­stun­den vor Ort durch. Um In­ter­es­sier­ten auch ana­log die Mög­lich­keit zu ge­ben, Fra­gen zu stel­len und Hin­wei­se zu ge­ben, wird am Don­ners­tag, dem 18. und 25. No­vem­ber 2021 da­zu ein Be­schäf­tig­ter des Stadt­ent­wick­lungs­am­tes von 15 bis 18 Uhr im Amts­haus Buch­holz, Ber­li­ner Stra­ße 24, 13127 Ber­lin, sein, die Pla­nung er­läu­tern und Fra­gen be­ant­wor­ten. Zu be­ach­ten ist, dass im Amts­haus Buch­holz die 3 G‑Regel gilt (ge­ne­sen, ge­impft oder ge­tes­tet). Ein ent­spre­chen­der Nach­weis ist mit­zu­brin­gen. Die Re­gel gilt vor­be­halt­lich ak­tu­el­ler Ent­wick­lun­gen (evtl. 2G)

Das Nach­bar­schafts­zen­trum „Amts­haus Buch­holz“ be­fin­det sich di­rekt an der Hal­te­stel­le „Blan­ken­fel­der Stra­ße“ der Tram-Li­nie 50 und der Bus­li­nie 154. Zu­dem kön­nen Stel­lung­nah­men an das Stadt­ent­wick­lungs­amt ge­schickt wer­den: Be­zirks­amt Pan­kow von Ber­lin, Stadt­ent­wick­lungs­amt, Fach­be­reich Stadt­pla­nung, Stor­kower Str. 97, 10407 Ber­lin, Stich­wort „Al­te Schä­fe­rei“, E‑Mail: Alte.​Schaeferei@​ba-​pankow.​berlin.​de. Das  On­line-Be­tei­li­gungs­ver­fah­ren fin­det noch bis 30. No­vem­ber 2021 auf der In­ter­net­sei­te von Mein​Ber​lin​.de statt. Zu­sätz­li­che In­for­ma­tio­nen zum Pro­jekt wer­den par­al­lel zur Be­tei­li­gung auch auf der Sei­te des Stadt­ent­wick­lungs­am­tes. HL

Pan­kow Lud­wig-Quid­de-Stra­ße (14.11.2021) Ei­ne di­gi­ta­le In­for­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung zu den Pla­nun­gen an der Lud­wig-Quid­de-Stra­ße fin­det am Diens­tag, den 23. No­vem­ber 2021 statt. In­ter­es­sier­te sind ein­ge­la­den, ab 18.00 Uhr on­line an der Ver­an­stal­tung teil­zu­neh­men. Schon seit meh­re­ren Jah­ren wird  zur Schaf­fung von Pla­nungs­recht ein Be­bau­ungs­plan­ver­fah­ren für die Flä­chen öst­lich und west­lich der Lud­wig-Quid­de-Stra­ße durch­ge­führt. Ge­plant ist die städ­te­bau­li­che Ent­wick­lung der brach­lie­gen­den, ehe­mals als Acker­land ge­nutz­ten Flä­che zu ei­nem neu­en Wohn­quar­tier mit rund 500 Wohnungen.

In der di­gi­ta­len In­for­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung wird das Be­zirks­amt Pan­kow nun über die vor­lie­gen­den Gut­ach­ten, den ak­tu­el­len Stand der Pla­nun­gen so­wie den städ­te­bau­li­chen Ideen- und Rea­li­sie­rungs­wett­be­werb be­rich­ten. Eben­falls wer­den die Mög­lich­kei­ten für ei­ne wei­te­re Be­tei­li­gung im Rah­men des lau­fen­den städ­te­bau­li­chen Wett­be­werbs dar­ge­legt und of­fe­ne Fra­gen beantwortet.

Wei­te­re In­for­ma­tio­nen so­wie Hin­wei­se zu Teil­nah­me­mög­lich­kei­ten auf der Sei­te des Stadt­ent­wick­lungs­am­tes. UL

Hof­gar­ten Pan­kow im No­vem­ber (12.11.2021). So­fern zwi­schen Volks­trau­er­tag, Buß- und Bet­tag, To­ten­sonn­tag und 1. Ad­vent noch wei­te­re Mo­men­te der Be­sin­nung mög­lich sind, wä­ren Er­in­ne­run­gen an den jetzt lang­sam in den Win­ter­schlaf ge­hen­den Gar­ten, den Bal­kon oder die Ter­ras­se emp­foh­len. Vor al­lem den­je­ni­gen, die im Frei­land gärt­nern, gilt der Rat, den Gar­ten für die nun kom­men­den Mo­na­te nicht „be­sen­rein“ zu hin­ter­las­sen. Un­ge­schütz­te Bee­te so­wie aus­dau­ern­de Stau­den und Ge­höl­ze sind für ei­ne wär­men­de und die Er­de vor Aus­trock­nung und Wind­ab­trag schüt­zen­de Mulch­de­cke mehr als dank­bar. Ganz zu schwei­gen von den un­zäh­li­gen Bo­den­le­be­we­sen, die un­ter sol­chem Schutz flei­ßig da­für sor­gen, dass im kom­men­den Gar­ten­jahr die ge­wünsch­te und nähr­stoff­rei­che Hu­mus­schicht wie­der ein klei­nes Stück hö­her und sta­bi­ler ge­wor­den ist.

Wem dies al­les zu viel oder gar zu un­in­ter­es­sant zu sein scheint, wird sich ver­mut­lich güns­ti­gen­falls bei der Ber­li­ner Stadt­rei­ni­gung (BSR) für 4,00 Eu­ro pro Stück Laub­sä­cke kau­fen, die­se zur Ab­ho­lung an den Stra­ßen­rand stel­len und das dar­in ver­bor­ge­ne, über­aus wert­vol­le Gut nicht nur ver­schen­ken, son­dern für die­ses Ge­schenk an die BSR auch noch bezahlen.

Verschenktes „Gold“

BSR-Laubsack in Pankow: Verschenktes "Gold"
Laub im Sack ist ver­schenk­tes Geld. Fo­to: Mi­cha­el Hinze

Im kom­men­den Jahr wird die­ser Hob­by-Gärt­ner dann er­neut in sei­ne Geld­bör­se grei­fen, um die der Bo­den­ver­bes­se­rung die­nen­den Hilfs­stof­fe, die er jetzt so mun­ter in den BSR-Laub­sack schau­fel­te, im nächst­ge­le­ge­nen Gar­ten­markt zu kaufen.

Wer sich die­ses un­nö­ti­ge Hin-und-Her nebst der un­nüt­zen Geld­aus­ga­ben buch­stäb­lich er­spa­ren will, soll­te sich – so­lan­ge das Wet­ter es zu­läßt, da­mit be­schäf­ti­gen, die wert­vol­len Gar­ten­ab­fäl­le, die nichts we­ni­ger als „Ab­fäl­le“ sind, zu kom­pos­tie­ren. Tipps und prak­ti­sche Hin­wei­se, wie der Hob­by-Gärt­ner und die Hob­by-Gärt­ne­rin aus Stauden‑, Ge­hölz- und Gras­schnitt so­wie dem in­zwi­schen reich­lich an­ge­fal­le­nen Laub das „Gold des Gärt­ners“ ge­win­nen kann, fin­den sich in der se­pa­ra­ten An­la­ge zu die­sem kur­zen, aber hof­fent­lich viel­fach an­re­gen­den Text. FG 

Mehr zum Kom­pos­tie­ren fin­den Sie hier!

Pan­kow Hil­fe für Frau­en (11.11.2021) Der 25. No­vem­ber ist der „In­ter­na­tio­na­le Tag zur Be­sei­ti­gung von Ge­walt ge­gen Frau­en“. Im Be­zirk Pan­kow wird es rund um die­sen Tag ver­schie­de­ne Ak­tio­nen und Ver­an­stal­tun­gen ge­ben. Ziel ist es, das The­ma Ge­walt ge­gen Frau­en und Mäd­chen ins öf­fent­li­che Be­wusst­sein zu rü­cken und auf die­se Wei­se zur Ent­ta­bui­sie­rung von Ge­walt­er­fah­run­gen bei­zu­tra­gen. Zu­dem sol­len Be­trof­fe­ne über Be­ra­tungs- und Un­ter­stüt­zungs­an­ge­bo­te im Be­zirk in­for­miert werden.

War­um dies im Jahr 2021 im­mer noch not­wen­dig ist, zeigt ein Blick in die Welt der Sta­tis­tik: Be­trof­fe­ne Frau­en be­nö­ti­gen im Durch­schnitt sie­ben Ver­su­che über zehn Jah­re, um sich vom ge­walt­tä­ti­gen Part­ner zu tren­nen, vie­len ge­lingt die Tren­nung nie. Die Tren­nungs­pha­se ist be­son­ders kri­tisch, denn in die­ser Zeit be­steht für vie­le Frau­en ein deut­lich er­höh­tes Ri­si­ko, Ge­walt zu er­fah­ren oder gar ge­tö­tet zu wer­den. Sta­tis­tisch ge­se­hen ver­sucht in Deutsch­land fast je­den Tag ein Mann, sei­ne (Ex)-Partnerin zu tö­ten, je­den drit­ten Tag ge­lingt es ihm. Auch in 2021 wur­den be­reits über 100 Frau­en und 20 Kin­der ge­tö­tet, über 100 wei­te­re Frau­en und Kin­der wur­den zum Teil le­bens­ge­fähr­lich verletzt.

Kon­kret in­for­miert und be­rät das Bünd­nis ge­gen häus­li­che Ge­walt am 25. No­vem­ber 2021 im Erd­ge­schoß der Schön­hau­ser Al­lee Ar­ca­den, Schön­hau­ser Al­lee 80, 10439 Ber­lin, von 16 – 18 Uhr zum The­ma häus­li­che Ge­walt (of­fe­nes Ge­sprächs­an­ge­bot mit Ver­tre­te­rin­nen von Pan­kower Schutz- und Be­ra­tungs­ein­rich­tun­gen, der Po­li­zei und des Be­zirks­am­tes Pan­kow, Be­reit­stel­lung von In­for­ma­ti­ons­ma­te­ria­li­en). Wei­te­re In­for­ma­tio­nen bei der Gleich­stel­lungs­be­auf­trag­ten des Be­zirks­am­tes Pan­kow, Ste­pha­nie Wit­ten­burg un­ter Tel.: 030 90295 – 2305 oder per E‑Mail. Die Pres­se­mit­tei­lung zur Ak­ti­on hier.

Pan­kow Woh­nungs­su­che (10.11.2021) Sie su­chen ei­ne Woh­nung bzw. erst ein­mal ein Wohn­quar­tier, in das Sie zie­hen könn­ten? Und das in Pan­kow, wo es sich ja be­kannt­lich gut woh­nen lässt? Dann schau­en Sie doch ein­fach mal hierund Sie be­kom­men ei­nen ers­ten Über­blick. BDF

Pan­kow Ver­mie­tung (31.10.2021) Die Im­mo­bi­li­en­ver­wal­tung als Ver­te­te­rin des Be­zirks­amts Pan­kow be­ab­sich­tigt ei­ne Frei­flä­che zu ver­mie­ten. Da­bei han­delt es sich um das Grund­stück Talstraße/​westlich Thu­le­stra­ße 75 in 13189 Ber­lin, Flur 171, Flur­stü­cke 6 ­/ 9 und Teil­flä­che 10 ­/ 12, mit ei­ner Ge­samt­grö­ße von ca. 7.000 Qua­drat­me­tern. Das Grund­stück hat kei­nen Was­ser- und Strom­an­schluss. Ver­mie­tet wer­den soll die­se Flä­che vom 01.12. 2021 bis zum 28.02.2022. Bei In­ter­es­se wer­den In­ter­es­sier­te ge­be­ten, sich mit ih­ren Preis­vor­stel­lun­gen an die Im­mo­bi­li­en­ver­wal­tung, Ste­fa­nie Mät­tig über Tel.: 030 90295 – 8138 oder per E‑Mail zu wen­den. UL

Pan­kow Kul­tur (28.10.2021) Die farb­star­ke Fo­to­se­rie „chro­ma“ der Künst­le­rin Kat­rin Ja­quet ist vom 1. No­vem­ber 2021 bis En­de Fe­bru­ar 2022 von Mon­tag bis Frei­tag von 10:00 bis 18:00 Uhr in ei­ner Aus­stel­lung im Rat­haus Pan­kow, Brei­te Str. 24A-26, 13187 Ber­lin zu se­hen. Kat­rin Ja­quet setzt sich in ih­ren Ar­bei­ten mit dem Me­di­um Fo­to­gra­fie und da­mit ver­bun­de­nen Be­grif­fen wie Zeit, Dau­er, Re­prä­sen­ta­ti­on und Iden­ti­tät auseinander.

Die Aus­stel­lung be­fin­det sich im 1. Ober­ge­schoss im öf­fent­lich zu­gäng­li­chen Kor­ri­dor und kann oh­ne vor­he­ri­ge An­mel­dung und un­ter Be­ach­tung der gel­ten­den Ab­stands- und Hy­gie­ne­re­geln be­sucht wer­den. Der Ein­tritt ist frei, ei­ne An­mel­dung ist nicht not­wen­dig. An Wo­chen­en­den und Fei­er­ta­gen bleibt das Rat­haus ge­schlos­sen. HL


Pan­kow Fran­zö­sisch Buch­holz (27.10.2021) Der Nor­den von Fran­zö­sisch Buch­holz künf­tig von ei­ner Rei­he von Ver­än­de­run­gen be­trof­fen sein: Zwi­schen S‑­Bahn-Au­ßen­ring und der A 114 soll es künf­tig ei­ne neue S‑­Bahn-Werk­statt ge­ben, und an der Bucher und Schö­ner­lin­der Stra­ße sind zwei neue S‑­Bahn-Hal­te­punk­te ge­plant. Zu­dem soll dort ei­nes der größ­ten Ge­wer­be­ge­bie­te Ber­lins ent­ste­hen und ei­ne lan­des­ei­ge­ne Woh­nungs­bau­ge­sell­schaft möch­te auf ei­ner Teil­flä­che auf dem Ge­län­de der „Al­ten Schä­fe­rei“, d. h. west­lich der Schö­ner­lin­der Stra­ße, Woh­nun­gen er­rich­ten.
All dies hat Aus­wir­kun­gen auf den Land­schafts­raum und den Orts­kern von Fran­zö­sisch-Buch­holz. Das Stadt­ent­wick­lungs­amt Pan­kow gibt da­her al­len In­ter­es­sier­ten die Mög­lich­keit, sich zu den Pla­nun­gen zu äu­ßern. Das Be­tei­li­gungs­ver­fah­ren fin­det on­line vom 5. bis zum 30. No­vem­ber 2021 auf der Be­tei­li­gungs­platt­form mein​Ber​lin​.de statt.

Zu­sätz­li­che In­for­ma­tio­nen zum Pro­jekt wer­den par­al­lel zur Be­tei­li­gung auch auf der Home­page des Be­zirks­am­tes Pan­kow veröffentlicht.

Ne­ben der On­line-Platt­form gibt es auch die Op­ti­on, dem Stadt­ent­wick­lungs­amt An­mer­kun­gen per E‑Mail oder pos­ta­lisch zu schi­cken. Die Adres­se hier­für lau­tet:
Be­zirks­amt Pan­kow von Ber­lin, Abt. Stadt­ent­wick­lung und Bür­ger­diens­te, Fach­be­reich Stadt­pla­nung, Stor­kower Str. 97, 10407 Ber­lin, Stich­wort „Al­te Schä­fe­rei“, E‑Mail: Alte.​Schaeferei@​ba-​pankow.​berlin.​de.

Die gan­ze Pres­se­mit­tei­lung des Be­zirks­amts Pan­kow hier.

Pan­kow Ver­kehr (18.10.2021) Die Nie­der­bar­ni­mer Ei­sen­bahn AG möch­te die Si­cher­heit am Bahn­über­gang Ho­brechts­fel­der Chaus­see er­hö­hen. Da­zu ist vor al­lem ge­plant, den Über­gang mit zwei Fahr­bahn­halb­schran­ken, sechs Licht­zei­chen und Akus­tik „auf­zu­rüs­ten“. Da­für wer­den die Pla­nungs­un­ter­la­gen im In­ter­net vom 18.10. bis zum 17.11.2021 ver­öf­fent­licht. Im sel­ben Zeit­raum lie­gen die Plä­ne auch im Be­zirks­amt Pan­kow, Stadt­pla­nungs­amt, in der Stor­kower Stra­ße 97 in 10407 Ber­lin aus und kön­nen nach vor­he­ri­ger An­mel­dung über stefan.​brost@​ba-​pankow.​berlin.​de (Tel. 90295 – 3465) oder heiko.​jaehnig@​ba-​pankow.​berlin.​de (Tel. 90295 – 3105) an­ge­se­hen wer­den. De­tail­lier­te In­for­ma­tio­nen da­zu gibt es beim Bü­ro Scheidt & Bach­mann über schulze.​christian@​scheidt-​bachmann.​de (Tel. 44 68 82 – 50). Be­trof­fe­ne kön­nen sich bis zum 01.12.2021 bei der Se­nats­ver­wal­tung für Um­welt, Ver­kehr und Kli­ma­schutz, IV E 1, Am Köll­ni­schen Park 3, 10179 Ber­lin schrift­lich zu dem Bau­vor­ha­ben äu­ßern. BDF

Pan­kow A114 (25.09.2021) Die Aus­fahrt stadt­aus­wärts an der An­schluss­stel­le (AS) Bucher Stra­ße der A 114 ist im Zeit­raum vom 27.09.2021, 8:00 Uhr vor­aus­sicht­lich bis zum 31.12.2021, 17:00 Uhr ge­sperrt, Grund die­ser ein­sei­ti­gen Ein­schrän­kung sind Ar­bei­ten zur Fahr­bahn­erneue­rung. Ei­ne Um­lei­tung über AS Schö­ner­lin­der Stra­ße ist aus­ge­schil­dert. UL

                     
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Seit ei­ni­gen Mo­na­ten be­rich­tet das pan­kower pan­ora­ma nun schon über Wis­sens­wer­tes aus un­se­rem Be­zirk und in­for­miert Sie z. B. über Ter­mi­ne in Pan­kow. Für Ihr In­ter­es­se möch­ten wir uns, lie­be Le­se­rin­nen und Le­ser, ganz herz­lich be­dan­ken. Doch wir sind auch auf Ih­re Hil­fe an­ge­wie­sen. Wenn Sie uns auf In­ter­es­san­tes in Pan­kow hin­wei­sen möch­ten oder auf ei­ne Ver­an­stal­tung: Sen­den Sie uns bit­te ei­ne kur­ze e‑mail: Hier oder hier! Und ver­ges­sen Sie bit­te nicht, ei­ne Te­le­fon­num­mer für even­tu­el­le Rück­fra­gen anzugeben.

Wir freu­en uns auf Sie!
Ih­re Re­dak­ti­on
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Panorama

Kita wächst – mehr Plätze

PAN­KOW Ki­tas (27.11.2021) Die Kin­der­ta­ges­stät­te Be­we­gungs­reich in der Hanns-Eis­ler-Stra­ße 82 – 84, 10409 Ber­lin, wird sa­niert und um ei­nen An­bau er­gänzt. In Pan­kow be­steht ho­her Be­darf an Kin­der­ta­ges­plät­zen. Mit dem Er­wei­te­rungs­bau wer­den 50 neue Plät­ze für vier Grup­pen ge­schaf­fen. Mit der be­reits ge­star­te­ten Sa­nie­rung des Be­stands­ge­bäu­des ent­ste­hen zu­sätz­lich 40 wei­te­re Be­treu­ungs­plät­ze. So kön­nen in der be­we­gungs­ori­en­tier­ten Ki­ta nach der Be­en­di­gung des Bau­vor­ha­bens ins­ge­samt 250 Kin­der be­treut wer­den. Hier kön­nen Sie wei­ter­le­sen! (UL; LPD)

Der Wunschbaum steht im Rathaus

PAN­KOW Björn-Schulz-Stif­tung (27.11.2021) Zum 6. Mal ha­ben Pan­kowe­rin­nen und Pan­kower die Mög­lich­keit, kran­ken Kin­dern und de­ren Ge­schwis­tern der Björn-Schulz-Stif­tung ei­nen klei­nen Weih­nachts­wunsch zu er­fül­len: Die Wunsch­baum-Ak­ti­on fin­det in be­währ­ter Tra­di­ti­on in Ko­ope­ra­ti­on des Be­zirks­am­tes mit der Björn-Schulz-Stif­tung statt. Le­sen Sie hier weiter …

Alleinerziehende jetzt mit Website

Pan­kow Al­lein­er­zie­hen­de (16.11.2021) Das Netz­werk für Al­lein­er­zie­hen­de Pan­kow ist nun auch on­line zu er­rei­chen und zwar un­ter der Adres­se www​.al​lein​er​zie​hend​-in​-pan​kow​.de. Die neue Web­site des Netz­werks ist zum ei­nen mit ei­ner Da­ten­bank aus­ge­stat­tet, die Ver­an­stal­tun­gen, Be­ra­tungs­an­ge­bo­te und An­lauf­stel­len für Ein­el­tern­fa­mi­li­en im Be­zirk Pan­kow bün­delt. Zu­dem gibt es ei­ne In­fo­thek zu den The­men Schwan­ger­schaft & Ge­burt, Woh­nen, (Er­gän­zen­de) Kin­der­be­treu­ung, Ar­beit & So­zi­al­leis­tun­gen so­wie Tren­nung & Schei­dung. Dort fin­den sich, ne­ben ei­ner Über­sicht zu Be­ra­tungs­stel­len in dem je­wei­li­gen The­men­feld, In­fos zu recht­li­chen Fra­gen, Tipps zur Be­an­tra­gung ver­schie­de­ner So­zi­al- und Trans­fer­leis­tun­gen und wei­te­re Hin­wei­se für Alleinerziehende.

Mitmachen erwünscht

In­ter­es­sier­te El­tern mit An­re­gun­gen für die Web­site oder Ein­rich­tun­gen, die ger­ne in die Über­sicht der Web­site auf­ge­nom­men wer­den wol­len, kön­nen sich an die Ko­or­di­na­to­rin des Netz­werks, Li­sa Braun (SHIA e.V.) wen­den: lisa.​braun@​shia-​berlin.​de. (PM-BA‑P)

Mitglieder für Sozialhilfebeirat gesucht

Pan­kow So­zia­les (15.11.2021) Für die Dau­er der kom­men­den Wahl­pe­ri­ode der Be­zirks­ver­ord­ne­ten­ver­samm­lung (BVV) wer­den die Mit­glie­der des Bei­rats in So­zi­al­hil­fe­an­ge­le­gen­hei­ten neu ge­wählt. Der Bei­rat be­rät den Trä­ger der So­zi­al­hil­fe, wenn die Be­zirks­ver­wal­tung ei­nem Wi­der­spruch ge­gen die Ab­leh­nung der So­zi­al­hil­fe nicht voll­stän­dig ab­hel­fen kann. Er be­rät un­ab­hän­gig so­wie über­par­tei­lich und über­nimmt da­mit ei­ne wich­ti­ge Rol­le für die Ent­schei­dungs­fin­dung in So­zi­al­hil­fe­an­ge­le­gen­hei­ten. Ge­ra­de In­ter­es­sen­ver­tre­tun­gen von Men­schen mit Mi­gra­ti­ons­hin­ter­grund oder Be­hin­de­run­gen sol­len künf­tig stär­ker be­tei­ligt wer­den. Da­her wer­den Or­ga­ni­sa­tio­nen, Ver­ei­ne und In­ter­es­sen­ver­tre­tun­gen ge­be­ten, ge­eig­ne­te Kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten zu be­nen­nen, da­mit die­se der BVV zur Wahl vor­ge­schla­gen wer­den kön­nen. Die Mit­glie­der des Bei­rats sind eh­ren­amt­lich tä­tig und er­hal­ten ei­ne Auf­wands­ent­schä­di­gung. In den Wi­der­spruchs­bei­rat kön­nen so­zi­al er­fah­re­ne Men­schen be­ru­fen wer­den. Ver­ei­ne und Or­ga­ni­sa­tio­nen sind auf­ge­ru­fen, ih­re Be­ru­fungs­vor­schlä­ge bis zum 25. No­vem­ber 2021 per E‑Mail ein­zu­rei­chen. BDF (mit PM BA‑P)

Medaille und Preisgeld für TrauerZeit

Buch Trau­er­Zeit (15.11.2021) Mit sei­ner He­le­ne-Me­dail­le 2021 und ei­nem Stif­tungs­preis in Hö­he von 10.000 Eu­ro hat die Stif­tung Os­kar-He­le­ne-Heim das Zen­trum für trau­ern­de Kin­der und Fa­mi­li­en – Trau­er­Zeit aus­ge­zeich­net. Aus­schlag­ge­bend für die­se Eh­rung sei das au­ßer­or­dent­li­che En­ga­ge­ment des Zen­trums Trau­er­Zeit Ber­lin-Bran­den­burg e.V. (www​.trau​er​zeit​-ber​lin​.de, Wilt­berg­stra­ße 90, Haus 30a, 13125 Ber­lin, im his­to­ri­schen Lud­wig-Hoff­mann-Quar­tier in Buch, Tel. 030 – 84 42 19 13 [nur zeit­wei­se be­setzt], E‑Mail) bei der Be­glei­tung jun­ger Fa­mi­li­en und ins­be­son­de­re Kin­der und Ju­gend­li­cher nach dem plötz­li­chen und vor­zei­ti­gen Tod ei­nes na­he ste­hen­den Men­schen, hieß es da­zu von der Stif­tung. UL

Kältehilfe in Pankow gestartet 

Pan­kow So­zia­les (08.11.2021) Ab so­fort ste­hen in der Not­un­ter­kunft Stor­kower Stra­ße 133a, 10407 Ber­lin, Über­nach­tungs­plät­ze für Be­dürf­ti­ge zur Ver­fü­gung. Die Ein­rich­tung wird von der GE­BE­WO pro gGmbH be­trie­ben, hat wäh­rend der Käl­te­sai­son ab dem 8. No­vem­ber 2021 täg­lich von 19 Uhr abends bis 8 Uhr mor­gens ge­öff­net und bie­tet 80 Über­nach­tungs­plät­ze an. Be­dürf­ti­gen wird hier auch ei­ne Grund­ver­pfle­gung (Abend­mahl­zeit, Früh­stück) so­wie Mög­lich­kei­ten für die Kör­per­hy­gie­ne an­ge­bo­ten.

In der Käl­te­pe­ri­ode kommt es bei woh­nungs- und ob­dach­lo­sen Men­schen im­mer wie­der zu Not­si­tua­tio­nen bis hin zu fi­na­ler ge­sund­heit­li­cher Ge­fähr­dung (Käl­te­tod). Um dem ent­ge­gen­zu­wir­ken, wer­den als ge­samt­städ­ti­sche Auf­ga­be von den Be­zir­ken Not­schlaf­plät­ze von frei­en Trä­gern für Wohnungslose/​Obdachlose in der von der für So­zia­les zu­stän­di­gen Se­nats­ver­wal­tung zen­tral de­fi­nier­ten Käl­te­hil­fe­pe­ri­ode be­reit­ge­stellt und über be­zirk­li­che Zu­wen­dun­gen fi­nan­ziert. UL (mit PM BA‑P)

Sören Benn bleibt „Bezirks-Chef“

Pan­kow Be­zirks­amt (04.11.2021) Mit ei­ner Über­ra­schung en­de­te die Wahl des Be­zirks­bür­ger­meis­ters von Pan­kow am Abend des 4. No­vem­ber 2021: Sö­ren Benn (Lin­ke) bleibt im Amt, ob­wohl die Grü­nen als stärks­te Par­tei aus der Wahl vom 26. Sep­tem­ber 2021 zur Be­zirks­ver­ord­ne­ten­ver­samm­lung (BVV) her­vor­ge­gan­gen wa­ren. Benn er­hielt in der BVV 29 Ja-Stim­men, 24 Be­zirks­ver­ord­ne­te stimm­ten ge­gen ihn bei zwei Ent­hal­tun­gen. Da sich SPD und Lin­ke zu­vor auf Benn ge­ei­nigt hat­ten, bei­de Frak­tio­nen aber nur auf 23 Stim­men in der BVV kom­men, müs­sen für ihn auch sechs Mit­glie­der an­de­rer Frak­tio­nen ge­stimmt haben.

Baufacharbeiter – Schauspieler – Sozialpädagoge

Benn ist ge­lern­ter Bau­fach­ar­bei­ter, Schau­spie­ler, So­zi­al­päd­ago­ge und Va­ter von drei Kin­dern. Seit dem Jahr 2000 ist er Mit­glied der PDS und seit 2008 Be­zirks­vor­sit­zen­der der Par­tei Die Lin­ke in Pan­kow. Von 2004 – 2006 war er Bür­ger­de­pu­tier­ter im Aus­schuss Job­cen­ter der Be­zirks­ver­ord­ne­ten­ver­samm­lung (BVV), von 2006 bis 2011 Be­zirks­ver­ord­ne­ter und Bei­sit­zer im Vor­stand der BVV so­wie ju­gend­po­li­ti­scher Spre­cher der Links­frak­ti­on Pan­kow und Vor­sit­zen­der des Ju­gend­hil­fe­aus­schus­ses der BVV Pan­kow. Zu­letzt ar­bei­te­te Sö­ren Benn als Re­fe­rent für Wirt­schaft & Ver­kehr der Links­frak­ti­on im Ab­ge­ord­ne­ten­haus von Ber­lin. Als Be­zirks­bür­ger­meis­ter ist er in der neu­en Le­gis­la­tur­pe­ri­ode für Kul­tur, Fi­nan­zen und Per­so­nal zu­stän­dig. UL (mit PM BA‑P)

Ein Pankower ist neuer Präsident des Berliner Abgeordnetenhauses 

Dennis Buchner kommt aus Pankow. Er ist Präsident des Abgeordnetenhauses von Berlin.
Neu­er Par­la­ments­prä­si­dent: Den­nis Buch­ner (Fo­to: SPD Berlin)

Pan­kow (04.11.2021). Der neue Prä­si­dent des Ber­li­ner Ab­ge­ord­ne­ten­hau­ses kommt aus Pan­kow. „Nach zehn Jah­ren im Ab­ge­ord­ne­ten­haus freue ich mich auf die­se Auf­ga­be sehr und will das Par­la­ment nach in­nen und au­ßen gut ver­tre­ten.“  Der ge­bür­ti­ge Lü­be­cker Den­nis Buch­ner (44), Ab­ge­ord­ne­ter für  Weis­sen­see-Nord, Blan­ken­burg und die Stadt­rand­sied­lung Mal­chow, folgt da­mit auf sei­nen lang­jäh­ri­gen Vor­gän­ger Ralf Wie­land, eben­falls SPD. Buch­ner wur­de am Don­ners­tag im ers­ten Wahl­gang mit der Mehr­heit der Stim­men der 147 Ber­li­ner Ab­ge­ord­ne­ten ge­wählt. MH

Grundsteuerreform betrifft alle! – Wichtige Informationen zu den Änderungen ab 2022

Pan­kow Grund­steu­er (01.11.2021) Das Grund­steu­er-Re­form­ge­setz sieht vor, dass zum 1. Ja­nu­ar 2022 bun­des­weit al­le Grund­stü­cke neu zu be­wer­ten sind. In der so­ge­nann­ten Haupt­fest­stel­lung wird erst­mals der Grund­steu­er­wert fest­ge­stellt. Die­ser löst dann ab 2025 den Ein­heits­wert bei der Grund­steu­er ab. Für das Land Ber­lin er­folgt die Er­mitt­lung des Grund­steu­er­werts wie bis­her nach dem Bun­des­ge­setz. Da­bei wird das bis­he­ri­ge drei­stu­fi­ge Ver­fah­ren zur Er­mitt­lung der Grund­steu­er beibehalten:

  • Er­mitt­lung des Grundsteuerwertes,
  • Fest­stel­lung des Grund­steu­er-Mess­be­tra­ges (Grund­steu­er­wert x Messzahl),
  • Fest­set­zung der Grund­steu­er (Grund­steu­er-Mess­be­trag x Hebesatz).

Der ak­tu­el­le He­be­satz von 810 Pro­zent ver­liert mit Ab­lauf des Jah­res 2024 sei­ne Gül­tig­keit. Das Ab­ge­ord­ne­ten­haus von Ber­lin ist da­her auf­ge­for­dert, vor­ab ei­nen He­be­satz für die Zeit ab 2025 fest­zu­le­gen. Die Fest­le­gung wird vor­ge­nom­men, so­bald für die Mehr­zahl der Ber­li­ner Grund­stü­cke ei­ne Neu­be­wer­tung er­folgt ist – al­so En­de 2023 oder An­fang 2024. Bis En­de 2024 ist die bis­he­ri­ge Grund­steu­er zu entrichten.

Im Rah­men der Neu­be­wer­tung müs­sen al­le Ei­gen­tü­me­rin­nen und Ei­gen­tü­mer für ih­ren Grund­be­sitz ei­ne di­gi­ta­le Er­klä­rung zur Fest­stel­lung des Grund­steu­er­werts ab­ge­ben – egal ob selbst­ge­nutzt oder ver­mie­tet. Die Ab­ga­be ist dann ab Ju­li 2022 über das Por­tal ELS­TER mög­lich. Ge­mäß Be­wer­tungs­ge­setz ist die Er­klä­rung grund­sätz­lich elek­tro­nisch zu über­mit­teln (§ 228 Ab­satz 6). Aus die­sem Grund ent­hal­ten die In­for­ma­ti­ons­blät­ter al­le re­le­van­ten De­tails zur Steu­er-On­line­platt­form ELS­TER. Dies be­trifft vor al­lem die Re­gis­trie­rung. Die­se er­folgt aus Si­cher­heits­grün­den in drei Schrit­ten. Die Dau­er hier­für be­trägt et­wa zehn Ta­ge. Die­je­ni­gen, die be­reits re­gis­triert sind, müs­sen vor­erst nichts wei­ter un­ter­neh­men. Die For­mu­la­re zur Fest­stel­lung des Grund­steu­er­wer­tes wer­den auf der Steu­er-On­line­platt­form recht­zei­tig be­reit­ge­stellt. De­tails zur Grund­steu­er ab 2022 ste­hen on­line be­reit. Dort fin­den Ei­gen­tü­me­rin­nen und Ei­gen­tü­mer von Woh­nungs­ei­gen­tum und Ein- und Zwei­fa­mi­li­en­häu­sern auch ent­spre­chen­de Informationsblätter.P

 

Hintergrundinformationen zum Zeitplan

Stich­tag für die Haupt­fest­stel­lung ist der 1. Ja­nu­ar 2022. Maß­geb­lich hier­für sind die steu­er­li­chen Ver­hält­nis­se an die­sem Tag. Die Auf­for­de­rung zur Ab­ga­be der Steu­er­erklä­run­gen wird durch öf­fent­li­che Be­kannt­ma­chung im Bun­des­an­zei­ger im März 2022 rechts­wirk­sam er­fol­gen. Die Über­mitt­lung der Steu­er­erklä­run­gen per ELS­TER soll dann ab Ju­li 2022 mög­lich sein. Die Ab­ga­be­frist en­det am 31. Ok­to­ber 2022. Frist­ver­län­ge­run­gen sind grund­sätz­lich möglich.

Bis En­de 2023 sol­len für die gro­ße Mehr­heit der Grund­stü­cke Grund­steu­er­wert­be­schei­de vor­lie­gen. Im ers­ten Halb­jahr 2024 soll dann die Prü­fung der Mess­zah­len und Fest­le­gung des neu­en He­be­sat­zes er­fol­gen, im zwei­ten Halb­jahr 2024 die Fest­set­zung der Mess­be­trags- und der Grund­steu­er­be­schei­de. Stich­tag für die Er­he­bung der Grund­steu­er nach neu­em Recht ist der 1. Ja­nu­ar 2025.PM Sen Fin

Strikte Hygienevorschriften gelten auch in Pankow

Pan­kow Recht­spre­chung (31.10.2021) Auch pri­va­te In­itia­ti­ven, die aus­sor­tier­te Le­bens­mit­tel ver­tei­len, un­ter­lie­gen den stren­gen Hy­gie­ne­vor­ga­ben der EU. Das hat das Ver­wal­tungs­ge­richt Ber­lin ent­schie­den, wie es am Frei­tag be­kannt gab. Da­mit blieb die Be­schwer­de ei­nes Ber­li­ners ge­gen ei­ne Ent­schei­dung des Be­zirks­amts Pan­kow er­folg­los (Az.: VG 14 L 453 ­/ 21). Die­ses hat­te dem Mann un­ter­sagt, wei­ter­hin aus­sor­tier­te Le­bens­mit­tel wei­ter­zu­ge­ben, nach­dem es nach Ge­richts­an­ga­ben bei ei­ner Kon­trol­le auf un­ge­kühl­te, ver­dor­be­ne und un­sau­ber auf­be­wahr­te oder un­ver­pack­te Wa­re ge­sto­ßen war.

Beschwerde beim OVG zulässig

Die Ver­tei­lung der Le­bens­mit­tel er­folg­te über Grup­pen in den so­zia­len Me­di­en. Et­wa 750 Men­schen be­tei­li­gen sich laut Ge­richt an der In­itia­ti­ve. Ein lo­ka­ler Bio­markt lie­fer­te re­gel­mä­ßig aus­sor­tier­te Le­bens­mit­tel, die der Klä­ger dann an ei­ner Stra­ße auf Wa­ren­ti­schen be­reit­stell­te. Da es je­doch um die Si­cher­heit der Ver­brau­che­rin­nen und Ver­brau­cher ge­he, sei­en da­von auch der­ar­ti­ge Pro­jek­te be­trof­fen, er­klär­te ein Ge­richts­spre­cher. «Das be­rech­tig­te An­lie­gen, die Le­bens­mit­tel­ver­schwen­dung zu re­du­zie­ren, recht­fer­ti­ge es nicht, Hy­gie­ne­vor­ga­ben nicht ein­zu­hal­ten», be­grün­de­te die 14. Kam­mer ih­re Ent­schei­dung. Ge­gen den Be­schluss kann Be­schwer­de beim Ober­ver­wal­tungs­ge­richt Ber­lin-Bran­den­burg er­ho­ben wer­den. BDF (mit PM BA‑P)

Neue Kita in Buch 

Pan­kow Kin­der (22.10.2021) Ei­ne neue Kin­der­ta­ges­stät­te wur­de heu­te in der Wilt­berg­stra­ße 90 in Buch of­fi­zi­ell er­öff­net. Die „Ki­ta am Wald“, die be­reits An­fang Au­gust zum Be­ginn des Ki­ta­jah­res in Be­trieb ging, be­treut Kin­der ab acht Wo­chen bis zur Ein­schu­lung. Trä­ger ist die Viel­farb So­cial gGmbH Ber­lin & Bran­den­burg, die sie­ben Kin­der­ta­ges­stät­ten in Ber­lin und ei­ne Ki­ta im Land Bran­den­burg be­treibt. Die neue Ki­ta be­fin­det sich auf dem ehe­ma­li­gen Kli­nik­ge­län­de in Berlin-Buch.

 

Entkernung und Neubau

Da­zu wur­de das al­te Be­stands­ge­bäu­de ent­kernt und neu auf­ge­baut. Im Be­stands­ge­bäu­de und dem neu er­rich­te­ten An­bau mit kind­ge­recht ge­stal­te­ten Grup­pen- und Mehr­zweck­räu­men kön­nen nun ins­ge­samt 150 Kin­der be­treut wer­den. Ne­ben den funk­tio­nal ge­stal­te­ten Räu­men, die ei­ne viel­fäl­ti­ge Nut­zung zu­las­sen, fin­den sich im groß­zü­gig an­ge­leg­ten Ein­gangs­be­reich des An­baus Mo­sai­ken aus der al­ten Kin­der­kli­nik des Bucher Kran­ken­hau­ses. Das gro­ße Au­ßen­ge­län­de bie­tet den Youngs­tern viel­fäl­ti­ge Spiel­mög­lich­kei­ten. Das päd­ago­gi­sche Kon­zept sieht als Schwer­punkt die För­de­rung der sprach­li­chen Ent­wick­lung vor.

Die Ki­ta wur­de aus Mit­teln des Lan­des­pro­gramms „Auf die Plät­ze, Ki­tas, los!“ und aus dem Bun­des­pro­gramm mit ins­ge­samt rund 3,6 Mil­lio­nen Eu­ro ge­för­dert. BDF

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Boxenstopp für ICE

Die geplante Anlage ICE-Boxenstopp in Schönholz
Ge­län­de­über­sicht des ge­plan­ten ICE-Bo­xen­stopps in Ber­lin-Schön­holz. In un­se­rer Gra­fik feh­len noch die bei­den Schall­schutz­mau­ern, die öst­lich des al­ten Fern­glei­ses und west­lich der bei­den S‑­Bahn-Glei­se ste­hen sollen.(Grafik: Deut­sche Bahn AG)

Pan­kow Deut­sche Bahn (24.09.2021) Die Deut­sche Bahn plant auf dem ehe­ma­li­gen Gü­ter­bahn­hof in Schön­holz ei­nen „ICE-Bo­xen­stopp“ mit acht Glei­sen und ei­nem neu­en Dienst­ge­bäu­de. Aus Schall­schutz­grün­den wird es auf der west­li­chen Sei­te der An­la­ge zwei Schall­schutz­wän­de ge­ben. Die Zu­fahrt von Kraft­fahr­zeu­gen er­folgt von der Pan­kower Sei­te über die Bud­de­stra­ße. Auf dem Ge­län­de sol­len die Zü­ge künf­tig von in­nen ge­rei­nigt, die Bord­re­stau­rants be­stückt, klei­ne­re Re­pa­ra­tu­ren aus­ge­führt und Zü­ge auf drei der Glei­se ab­ge­stellt wer­den. Ge­plant ist, den Be­trieb nach ei­ner auf meh­re­re Jah­re ver­an­schlag­ten Ge­neh­mi­gungs­pha­se 2026 auf­zu­neh­men, UL

 

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Behinderter Verkehr

Pan­kow Stra­ßen­ver­kehr (26.08.2021) Nach den ak­tu­el­len Ver­kehrs­mel­dun­gen der Ver­kehrs­in­for­ma­ti­ons­zen­tra­le Ber­lin (VIZ) müs­sen Sie im Be­zirk Pan­kow mit fol­gen­den Ver­kehrs­ein­schrän­kun­gen und Sper­run­gen rech­nen;
In der Flo­ra­stra­ße in Pan­kow kommt es in bei­den Rich­tun­gen zwi­schen Gru­now­stra­ße und Du­se­ke­stra­ße bis zum 31.10.2022 zu Be­ein­träch­ti­gun­gen we­gen beid­sei­ti­ger Fahr­bahn­ver­en­gun­gen.
Gleich drei Bau­stel­len gibt es in Ro­sen­thal: Im Wil­helms­ru­her Damm ist we­gen Lei­tungs­ar­bei­ten bis zum 10.09.2021 :in bei­den Rich­tun­gen in Hö­he Quick­bor­ner Stra­ße mit Ein­schrän­kun­gen zu rech­nen. Bau­stel­len­am­pel ist ein­ge­rich­tet. Eben­falls beid­sei­ti­ge Ein­schrän­kun­gen und ei­ne Bau­stel­len­am­pel gibt es in der Ger­ma­nen­stra­ße zwi­schen Sach­sen­stra­ße und He­ge­müh­ler Weg. Dau­er die­ser Lei­tungs­bau­stel­le bis zum 02.02.2022. Schließ­lich ist der Schön­hol­zer Weg in Rich­tung Ger­ma­nen­stra­ße zwi­schen Ang­er­weg und Edel­weiß­stra­ße we­gen Ka­nal­bau­ar­bei­ten bis zum 04.01.2021 ge­sperrt. Fuß- und Rad­ver­kehr bleibt frei, ei­ne Um­lei­tung ist bis An­fang 2022 aus­ge­schil­dert.
Zwei Voll­sper­run­gen gibt es in Ka­row: Schrä­ger Weg ist in bei­den Rich­tun­gen zwi­schen Lie­ben­stra­ße und Bo­en­ke­straß bis zum 21.12.2021 we­gen Brü­cken­bau­ar­bei­ten voll­stän­dig ge­sperrt. Eben­falls voll ge­sperrt ist die Pankgra­fen­stra­ße bis zum Jah­res­en­de 2021 in bei­den Rich­tun­gen zwi­schen Bo­en­ke­stra­ße und Hu­ber­tus­damm (Hö­he S‑Bahnhof Ka­row). Grund sind auch hier Brü­cken­bau­ar­bei­ten.
Mit den fol­gen­den Be­ein­träch­ti­gun­gen ist auf dem Pan­kow-Zu­brin­ger A114 zu rech­nen: In bei­den Rich­tun­gen zwi­schen Schö­ner­lin­der Stra­ße und Bucher Stra­ße bis zum 19.11.2021 ist die Fahr­bahn we­gen ei­ner Bau­stel­le auf je­weils ei­nen Fahr­strei­fen ver­engt, Stau­ge­fahr hier bis En­de 2021. Stadt­ein­wärts zwi­schen An­schluss­stel­le Bucher Stra­ße und An­schluss­stel­le Pa­se­wal­ker Stra­ße ist die Fahr­bahn we­gen Ar­bei­ten an der Kö­nig­stein­brü­cke bis zum 31.12.2021 auf ei­nen Fahrt­strei­fen ver­engt, Auch hier Stau­ge­fahr. We­gen Brü­cken­neu­baus ist die Fahr­bahn in bei­den Rich­tun­gen zwi­schen An­schluss­stel­le Schö­ner­lin­der Stra­ße und Au­to­bahn­drei­eck Pan­kow auf je­weils ei­nen Fahr­strei­fen ver­engt, Die Ge­samt­maß­nah­me mit er­höh­ter Stau­ge­fahr dau­ert bis Ju­ni 2022. Die Ein- und Aus­fahrt der An­schlus­s­tel­le Pa­se­wal­ker Stra­ße (Pan­kow-Hein­ers­dorf) Rich­tung Au­to­bahn­drei­eck Pan­kow (stadt­aus­wärts) bleibt wei­ter­hin bis zum 30.09.2021 ge­sperrt. HL

 

Baustellenampel regelt den Verkehr

Pan­kow Ver­kehr (04.08.2021) In der Ger­ma­nen­stra­ße in Ro­sen­thal be­gin­nen heu­te Tief­bau­ar­bei­ten zur Er­neue­rung von Lei­tun­gen. Be­trof­fen ist der Ab­schnitt zwi­schen Sach­sen­stra­ße und He­ge­müh­ler Weg in bei­den Rich­tun­gen. Die Ar­bei­ten sol­len am 2. Fe­bru­ar 2022 be­en­det sein. Ei­ne Bau­stel­len­am­pel re­gelt in die­ser Zeit den Ver­kehr. Es ist mit Be­hin­de­run­gen zu rech­nen. HL

Das interessiert Gewerbetreibende in der Pandemiezeit (noch immer)

Pan­kow (04.03.2021) Nach ei­ner ge­wer­be­recht­li­chen All­ge­mein­ver­fü­gung wer­den „Er­lö­schens­fris­ten“ bis zum 31. Ju­li 2022 ver­län­gert. Da­zu heißt es in ei­ner Pres­se­mit­tei­lung vom 4. März 2021:
„Ei­ne All­ge­mein­ver­fü­gung zum Fort­be­stehen von Er­laub­nis­sen nach be­stimm­ten ge­wer­be­recht­li­chen Re­ge­lun­gen hat das Be­zirks­amt Pan­kow jetzt er­las­sen. Hin­ter­grund ist, dass be­stimm­te ge­wer­be­recht­li­che Er­laub­nis­se er­lö­schen, wenn Inhaber:innen den Be­trieb nicht in­ner­halb ei­nes Jah­res nach Er­tei­lung der Er­laub­nis be­gon­nen oder seit ei­nem Jahr nicht mehr aus­ge­übt ha­ben. In den mit dem In­fek­ti­ons­ge­sche­hen durch das Co­ro­na­vi­rus – SARS-Co­V‑2 ein­her­ge­hen­den recht­li­chen und tat­säch­li­chen Ein­schrän­kun­gen beim Be­trieb der Ge­wer­be liegt ein wich­ti­ger Grund für die­se Fris­ten­ver­län­ge­rung bis zum 31. Ju­li 2022 vor. Da Knei­pen, Clubs, Spiel­hal­len und Pro­sti­tu­ti­ons­stät­ten erst­ma­lig be­reits ab 14. März 2020 ge­schlos­sen wer­den muss­ten, er­folgt die Be­kannt­ma­chung der All­ge­mein­ver­fü­gung recht­zei­tig vor Ab­lauf der Jah­res­frist. Die Frist­ver­län­ge­rung be­trifft Gast­stät­ten­er­laub­nis­se ge­mäß § 2 Abs. 1 GastG so­wie Er­laub­nis­se ge­mäß § 33a Ge­wO, § 12 Prost­SchG so­wie § 2 SpielhG Bln. Die All­ge­mein­ver­fü­gung ist auf der Home­page des Be­zirks­am­tes Pan­kow un­ter www​.ber​lin​.de/​p​a​n​kow ver­öf­fent­licht.“ HL

 

Historische Streifzüge:

Aus vergilbten Blättern

Geschichte von Pankow

von Ferdinand Beier (Berlin 1922)

Vor­be­mer­kung: Der Be­zirk Pan­kow ist heu­te nicht nur fes­ter Be­stand­teil der Me­tro­po­le Ber­lin, er ist auch lie­bens­wer­ter Ort für die in ihm le­ben­den Men­schen. Da­bei kann Pan­kow schon auf ei­ne lan­ge span­nen­de Ge­schich­te zu­rück­bli­cken. Ei­ner der sie vor rund 100 Jah­ren zu er­zäh­len be­gon­nen hat, war der Pan­kower Pas­tor, Su­per­in­ten­dent und Ama­teur-His­to­ri­ker Fer­di­nand Bei­er (1890 Pfar­rer, 1911 Su­per­in­ten­dent). Sei­ne Orts­chro­nik „Aus ver­gilb­ten Blät­tern“ wol­len wir un­se­ren Le­sern künf­tig an die­ser Stel­le na­he­brin­gen. Bei­ers Be­richt be­ginnt im frü­hen Mittelalter:

Aus vergilbten Blättern
Die­se Chro­nik von Fer­di­nand Bei­er stammt aus dem Jahr 1922 (Fo­to: Lemm)

Der Wunschbaum steht wieder im Rathaus

Abkürzungen (S. 8 der Chronik)

R. C. = Rie­del. Codes di­plo­ma­ti­cus.
L. = Lehnsko­pi­a­l­buch.
St.= Staats­ar­chiv.
R. B. = Rat­haus Ber­lin.
A. M. = Amt Müh­len­hof.
G. K. = Ge­na­ral­di­rek­to­ri­um der Kurmark.

An­zei­ge

Sie in­ter­es­sie­ren sich für das „Per­so­nal“ der deut­schen Ro­man­tik (Dich­te­rIn­nen, Sprach­for­sche­rI­nen, Po­li­ti­ke­rIn­nen …) wie z. B. Bet­ti­na von Ar­nim, die Ge­brü­der Grimm, Cle­mens Bren­ta­no, Fried­rich Wil­helm IV., dann schau­en Sie doch bit­te ein­mal hier saint​-al​bin​-ver​lag​.de.

Folge 10

Zwei Ur­kun­den die­ses Jahr­hun­derts ge­ben uns über die pfarr­amt­li­chen Ver­hält­nis­se un­se­res Or­tes in der al­ten Zeit Auf­schluß. Pan­kow war ein Pfarr­ort (ma­ter, Mut­ter­kir­che); zu ihm ge­hör­te schon da­mals die Kir­chen­ge­mein­de Nieder=Schönhausen als Toch­ter­ge­mein­de (fi­lia). Aber auch der Wed­ding war in Pan­kow ein­ge­pfarrt. Dar­auf be­zieht sich ei­ne Ur­kun­de, wel­che lautet:

„Dit is die ewi­ge Ren­te up de­me Ra­thu­se tu Ber­lin: Per­rer tu Pan­kow 1 cho­rum Roggen.“

Statt die­ses Schef­fels Rog­gen be­zog der Pfar­rer spä­ter nach dem Vi­si­ta­ti­ons­pro­to­koll von 1540 für die seel­sor­ger­li­che Ver­sor­gung des Wed­dings 24 Gro­schen vom Rat zu Ber­lin. Wann der Pfar­rer von Pan­kow mit der Seel­sor­ge auf dem Wed­ding be­traut wor­den ist, läßt sich nicht be­stim­men, viel­leicht schon 1289, denn in die­sem Jah­re am 14. Au­gust hat­te der Mark­graf Ot­to den Hof Wed­ding den Bür­gern „zu ei­nem rech­ten und ewi­gen Le­hen mit al­len Rech­ten und mit al­ler Macht, wel­che er selbst dar­an be­ses­sen“ ge­schenkt.[1] Der Weg zum Wed­ding war weit und san­dig und die Be­sol­dung mit ei­nem Schef­fel oder 24 Gro­schen jähr­lich ge­wiß merk­wür­dig ge­ring. Der Pfar­rer zu Pan­kow mit dem Fi­li­al Nieder=Schönhausen und dem Wed­ding un­ter­stand in al­ter Zeit bis zur Re­for­ma­ti­on der Prob­s­tei Ber­now (Ber­nau), wel­che ein Teil des Bis­tums Bran­den­burg war.[2] Auf ei­nen be­son­de­ren Fest­tag in kirch­li­chen Le­ben läßt uns die Jah­res­zahl der äl­tes­ten Glo­cke un­se­rer Kir­che (1475) schlie­ßen; Blan­ken­fel­de, der neue Pa­tron der Kir­che, mag die Glo­cke der Ge­mein­de zum Ge­schenk ge­macht haben.

Ehe wir in das Jahr­hun­dert der Re­for­ma­ti­on hin­ein­ge­hen, mö­ge ei­ne für je­ne Zeit be­deut­sa­me Fra­ge be­ant­wor­tet wer­den. Hat­te das Klos­ter zu Span­dau auch in Pan­kow Be­sitz? Die Ver­mu­tung liegt wohl na­he, weil die­ses Klos­ter, einst nach ei­ner Ur­kun­de 1239 von den Mark­gra­fen „Jo­hann­sen und Ot­ten“ ge­grün­det und reich aus­ge­stat­tet, in vie­len Dör­fern der Mark gro­ße Be­sit­zun­gen hat­te; zum Bei­spiel in Schö­ne­berg seit 1264 fünf Hu­fen, in See­ge­feld seit 1265 vier Hu­fen, die Kir­che zu Roh­kow seit 1270, in Staa­ken seit 1273 acht Hu­fen, in Mahlow seit 1287 zwei Hu­fen, in Bey­ers­dorf seit 1317 neun Hu­fen, in Ber­lin und Kölln seit 1318 den Fisch­zoll, in Küs­trin He­bung von „Häh­rin­gen“ und in Pots­dam He­bung von Garn. Das Klos­ter be­saß die Jung­fern­hei­de, wel­che nach dem Klos­ter den Na­men führt und fast bis an Pan­kow her­an­reich­te; es be­saß zwei­und­zwan­zig Hu­fen in Nieder=Schönhausen und seit 1251 als Ge­schenk der Mark­gra­fen Jo­hann und Ot­to ei­ne dem Fried­rich von Ka­re ab­ge­kauf­te Müh­le an der Pan­ke beim Dor­fe Wed­ding, wel­che nicht mit der Pan­ke­müh­le in un­se­rem Dorf zu ver­wech­seln ist. Aber nir­gends fin­det sich ein Hin­weis auf ei­nen Be­sitz in Pan­kow. Wir kön­nen die Fra­ge dem­nach ver­nei­nen. Die Er­klä­rung liegt dar­in, daß un­ser Ort dem Rat von Ber­lin und Kölln ge­hör­te. Die Städ­ter sa­hen un­gern, daß die Rech­te der Klös­ter im­mer grö­ßer und grö­ßer wur­den, und die Bau­ern und Kossä­ten wa­ren zu arm, um Schen­kun­gen ma­chen zu können.

 

Pankelandschaft

Ue­ber­schau­en wir un­se­ren Ort am En­de die­ses Jahr­hun­derts. Er hat­te ei­ni­ge schön ge­pfleg­te Be­sit­zun­gen, näm­lich das Gut im Be­sit­ze der Fa­mi­lie Blan­ken­fel­de, ei­ni­ge Hö­fe, auf de­nen die vor­neh­me Ber­li­ner Fa­mi­lie Kru­se­mark saß, und das Er­ker­haus mit dem Vo­gel­herd und der Hof­hal­tung des Mark­gra­fen. Be­sit­zer des Or­tes war der Rat von Ber­lin und Kölln, Pa­tron der Kir­che die Blan­ken­fel­de und die Rä­te von Ber­lin. Ne­ben dem Gut lag der Pfarr­hof, und den blei­ben­den Dorf­teil be­wohn­ten ei­ni­ge ar­me Hüf­ner und ei­ne An­zahl noch är­me­rer Kossä­ten. Reich­tum und Ar­mut, Glanz und Elend, Herr­schaft und völ­li­ge Macht­lo­sig­keit wohn­ten dicht ne­ben­ein­an­der. Die Bau­ern und Kossä­ten fris­te­ten, je­des Rech­tes le­dig, ihr müh­se­li­ges Le­ben­vom Er­trag der ge­rin­gen Hö­fe, hart­ge­drückt durch ho­he Ab­ga­ben, Ta­ge­löh­ner der rei­chen Ber­li­ner im Ort. Man­cher Hof lag wüst, die Häu­ser wa­ren mehr oder we­ni­ger verfallen.

[1] R. C. I 58
[2] R. C., A. 8, 418

Wie es in der Pankower Chronik weitergeht, lesen Sie bitte in der Folge 11.