Baumarbeiten im Schlosspark Buch geplant
BUCH. Im Schlosspark Buch werden als Ergebnis regelmäßiger Baumkontrollen zum Ende dieses Jahres und zu Beginn des kommenden Jahres insgesamt 69 Maßnahmen an Bäumen zur Sicherstellung der Verkehrssicherheit durchgeführt. Darunter sind auch 38 Fällungen. Die betroffenen Bäume weisen erhebliche Schäden auf und können teils wegen Fäulnis, Pilzbefall oder abgestorbenen Kronenteilen nicht mehr sicher erhalten werden. Insbesondere geschädigte oder instabile Kronenbereiche können unter der Einwirkung von Windlasten einer erhöhten Bruchgefahr unterliegen.
Bei
den übrigen 31 Maßnahmen handelt es sich um fachgerechte
Baumpflegearbeiten, darunter Kronenkappungen, -sicherungsschnitte und
-einkürzungen. Dabei werden geschädigte oder bruchgefährdete
Bereiche gezielt zurückgeschnitten und die auf die Bäume
einwirkende Windlast reduziert, soweit dies fachlich erforderlich und
möglich ist.
Zeitweise
Absperrungen und Einschränkungen nötig
Die
Arbeiten werden durch Beschäftigte des Bezirksamtes Pankow
durchgeführt. Während der Arbeiten kann es vorübergehend zu
Absperrungen und Einschränkungen in einzelnen Bereichen des
Schlossparks kommen. Die Absperrungen dienen dem Schutz der
Besucherinnen und Besucher und sind unbedingt zu beachten. Es wird um
Verständnis für die notwendigen Maßnahmen gebeten. Sie dienen
dazu, Gefahren zu beseitigen und die sichere Nutzung des Schlossparks
dauerhaft zu gewährleisten.
„Dem Bezirksamt Pankow ist
bewusst, dass Fällungen von Bäumen gerade in einem historischen
Park wie dem Schlosspark Buch ein sensibles Thema sind und viele
Menschen diese Bäume mit guten Erinnerungen verbinden. Jeder Baum,
der entfernt werden muss, ist einer zu viel. Gleichzeitig tragen wir
die Verantwortung dafür, dass der Park sicher genutzt werden kann.
Die regelmäßigen Baumkontrollen zeigen, wo Bäume oder einzelne
Kronenbereiche eine Gefahr darstellen. Wo eine fachgerechte Pflege
möglich ist, wird diese durchgeführt. Wo ein Baum nicht mehr sicher
erhalten werden kann, müssen wir handeln. Ich bitte deshalb um
Verständnis für die notwendigen Maßnahmen und die damit
verbundenen Einschränkungen.“, erklärt Manuela Anders-Granitzki,
Bezirksstadträtin für Ordnung und Öffentlicher Raum. LPD