Berlin ehrenvolle Dritte
PRENZLAUER BERG. „Auch für die vorliegende Studie haben wir nach der attraktivsten Innenstadt Deutschlands gefragt. München übernimmt 2026 wieder die alleinige Spitzenposition vor Hamburg“, heißt es von den Machern der diesjährigen Deutschlandstudie Innenstadt der cima monitor. Doch wo bleibt Berlin?
Auffällig
sei, dass sich mit Erfurt, Leipzig, Dresden und der Hauptstadt
Berlin, das in diesem Jahr mit 11 Prozent den dritten Platz der
attraktivsten Innenstädte Deutschlands belegt, nun erstmals vier
statt drei ostdeutsche Städte unter den ersten 15 attraktivsten
Innenstädten befinden. Übrigens: Nach Berlin mit seinem Pankower
Innenstadt-Ortsteil Prenzlauer Berg und Hamburg ist Dresden gemeinsam
mit Frankfurt deutschlandweit die drittattraktivste Innenstadt für
16- bis 19-Jährige – allerdings bei relativ geringer
Fallzahl.
Dabei zeichnen die Aspekte Einzelhandel bzw.
Einkauf, Aufenthalt im öffentlichen Raum sowie Gastronomie bzw.
Cafés die nach Aussagen der Befragten attraktivsten Innenstädte
Deutschlands aus. Mit deutlichem Abstand abgeschlagen dagegen sind
Aspekte wie verkaufsoffene Sonntage oder ärztliche Versorgung und
Gesundheitsdienstleistungen.
City-Gutscheine
für lokale Kaufkraftbindung
Dagegen
besitzen City-Gutscheine „ein deutlich größeres Potenzial, als
sie derzeit ausschöpfen. Die größte Hürde liegt nicht in der
Qualität des Angebots, sondern darin, Menschen überhaupt für das
System zu gewinnen. Wer City-Gutscheine einmal nutzt, bleibt ihnen
meist treu und besucht die Innenstadt häufiger, entdeckt mehr
Angebote und verbringt mehr Zeit vor Ort. Entscheidend für den
Erfolg ist dabei ein möglichst breites und vielfältiges Netzwerk an
Akzeptanzstellen: Neben lokalen inhabergeführten Geschäften
erwarten die Nutzer*innen auch Filialisten, Shopping-Center sowie
Angebote aus Gastronomie, Freizeit und Dienstleistungen“, so die
Studienmacher. Frage an den Pankower Handel: Wie wär’s also mit
einem Pankow-Gutschein? UL
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