Künftig mehr „Turbo“ auf Pankows Baustellen?
HEINERSDORF. Der in Zossen angesiedelte Projektentwickler Terra Immobilien versucht mit seinem Projekt Neubausprint neue Wege bei der Baubeschleunigung, die Geschäftsführer Robert Pflaum bei einer Baustellenbegehung am 12. Oktober 2026 in der Romain-Rolland-Straße 43 in Heinersdorf in Anwesenheit von Branchen- und Presse-Vertretern, Bundesbauministerin Verena Hubertz und Berlins Bausenator Christian Gaebler (beide: SPD) auf seinem Bauprojekt RR43 präsentierte.
Zwar gibt es mit dem im letztem Jahr geschaffenen Bauturbo des Bundes und dem Berliner Schneller-Bauen-Gesetz bereits Mittel zur Baubeschleunigung, dennoch dauert das Bauen auch in Pankow immer noch zu lange, wie sich eigentlich alle einig sind. Mit dem nun vorgestellten Neubausprint-Modell soll die Bauzeit eines Mehrfamilienhauses von anderthalb Jahren auf ein halbes Jahr verkürzt werden. Das soll hier mit gezielter (Vor-)Planung mit taggenauen Abläufen erreicht werden, die über alle beteiligten Gewerke greifen soll. So wir auch paralleles Arbeiten am jeweiligen Bauobjekt ermöglicht.
Auch wenn dieses Projekt hoffen lässt, das es künftig schneller geht mit dem Bauen, ganz so revolutionär ist das Projekt dann doch nicht, wie selbst der Geschäftsführer der Terra Immobilien bemerkte: „Nichts von dem, was wir machen, ist wirklich neu: Theoretisch hätte das jeder in den letzten zehn Jahren genau so machen können.“ Aber warum hat man denn nur nicht?! UL