Solidarität mit ukrainischem Riwne nach erneutem schwerem Drohnenangriff
PANKOWs ukrainische Partnerstadt Riwne war in den vergangenen Tagen erneut massiven Angriffen ausgesetzt. Am Dienstag, dem 13. Oktober, traf eine Drohne das Musikgebäude der Universität. Am Folgetag wurde ein Wohnhaus getroffen. Infolge der Angriffe wurden rund 30 Menschen verletzt, einige von ihnen schwer.
„Es ist erschütternd zu sehen,
wie unsere Partnerstadt auf diese Weise angegriffen wird und dabei
sowohl Bildungseinrichtungen als auch Wohnhäuser und damit das
Lebensumfeld der Menschen betroffen sind“, erklärt die
Bezirksbürgermeisterin von Pankow, Dr. Cordelia Koch (Grüne). „In
einem Solidaritätsschreiben an den amtierenden Bürgermeister von
Riwne habe ich unsere Unterstützung bekräftigt und das brutale
Vorgehen Russlands verurteilt.“
Pankow
unterstützt Riwne
Der
Bezirk Pankow baut seine Zusammenarbeit mit Riwne kontinuierlich aus.
Auf Unterstützungsanfragen aus der ukrainischen Partnerstadt
reagiert der Bezirk im Rahmen seiner Möglichkeiten und setzt
Projekte entsprechend den vor Ort geäußerten Bedarfen um. Diese
Unterstützung ist nicht nur praktisch wichtig, sondern auch ein
Zeichen der Solidarität. Sie vermittelt den Menschen in Riwne, dass
sie angesichts des anhaltenden und ungerechten Krieges nicht allein
gelassen werden. Pankow ruft daher dazu auf, die Partnerstadt
weiterhin zu unterstützen, und sammelt fortlaufend Spenden für die
gemeinsamen Hilfsmaßnahmen.
Spenden
für Riwne
Alle,
die sich an den Unterstützungsmaßnahmen beteiligen wollen, können
Spenden auf das für die Städtepartnerschaft eingerichtete Konto
überweisen:
Kontoinhaber: Bezirkskasse Pankow
IBAN:
DE06 1005 0000 4163 6100 01
Verwendungszweck: 0833000220971 /
Ukraine-Riwne
Übrigens sind Spendenbescheinigungen zur
Vorlage beim Finanzamt möglich, die Überweisung einer Spende
berechtigt jedoch nicht zu einer Gegenleistung. LPD