Ja, lernt der Mensch denn gar nicht?
PANKOW. „Lernt die Menschheit nie? – Erinnerungskultur als Mehrgenerationenprojekt“ ist das öffentliche 80. Pankower Waisenhausgespräch am 11. November 2026 betitelt.
Wie
können die Schicksale ehemaliger Zöglinge im ehemaligen
Jüdischen Waisenhaus in der Berliner Straße 120–121 (13187
Berlin) lebendig
bleiben? Welche Bedeutung haben ihre Geschichten für die Gegenwart?
Und wie wird aus verordnetem Gedenken persönliche Verantwortung? -
Diesen Fragen widmet sich der Abend aus drei unterschiedlichen
Perspektiven:
Das Theaterkollektiv
OfW
verbindet in einer szenischen Lesung von Philipp
Urrutia
historische Dokumente mit einer persönlichen Auseinandersetzung über
Erinnerungskultur.
Schülerinnen
und Schüler der SchuleEins
präsentieren
die Ergebnisse eines Workshops, in dem sie sich mit der Geschichte
des Hauses beschäftigt haben.
Im anschließenden
Podiumsgespräch
wird diskutiert, wie Erinnerungskultur heute Menschen erreichen und
zum Nachdenken und Handeln anregen kann.
Hier verbindet
sich also Theater mit der Perspektive junger Menschen und dem
gemeinsamen Austausch. So werden neue Zugänge zu Erinnerung und
Vertreibung eröffnet und der Frage, welche Verantwortung uns die
Geschichte für die Gegenwart überträgt.
Die
Veranstaltung beginnt um 18:30 Uhr bei freiem Eintritt. Um Anmeldung
unter Telefon 030 47 48 21 76 bzw. per
email
wird gebeten. Red.