Wiederstandsfähig(er) werden und Krisenvorsorge treffen
PANKOW. Die Pankower Europabeauftragte lädt alle Interessierten zu einer Podiumsdiskussion über gesellschaftliche Widerstandsfähigkeit und Krisenvorsorge ein. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, dem 4. November 2026, um 18:00 Uhr im Haus 13 auf dem Pfefferberg, Schönhauser Allee 176, 10119 Berlin, statt.
Frieden in Europa braucht mehr als
Diplomatie und Verteidigung. Auch widerstandsfähige Gesellschaften,
funktionierende kommunale Strukturen und die Fähigkeit, auf Krisen
gemeinsam zu reagieren, sind entscheidend für die langfristige
Sicherung des Friedens. Die Europa-Union Berlin, die
Europabeauftragten der Berliner Bezirke und die Europäische Akademie
Berlin laden daher am 4. November 2026 zur nächsten Ausgabe der
Diskussionsreihe „Europa kontrovers“ ein. Unter dem Titel
„Frieden sichern – was zivile Resilienz in Berlin und Europa
leisten kann“ diskutieren Expertinnen und Experten aus Politik,
Wissenschaft und Zivilgesellschaft über die Frage, wie europäische
Gesellschaften Krisen besser bewältigen und ihre
Widerstandsfähigkeit stärken können.
Auf dem Podium
sprechen: Anya Suprunenko (Executive Director des European Youth
Parliament), Vasili Franco und Gollaleh Ahmadi (Mitglieder des
Berliner Abgeordnetenhauses), Dr. Cordula Dittmer (Akademie der
Katastrophenforschungsstelle und Freie Universität Berlin) sowie
Josef Labschütz, wirtschaftspolitischer Experte für Corporate
Social Responsibility und Katastrophenschutz.
Zivile
Resilienz im Fokus
Im
Mittelpunkt stehen die Fragen, wie Kommunen und europäische
Institutionen auf multiple Krisen reagieren können, welche Rolle
gesellschaftlicher Zusammenhalt und zivile Krisenvorsorge spielen und
wie die Zusammenarbeit auf lokaler, nationaler und europäischer
Ebene zur Friedenssicherung beitragen kann.
Auch für die
Berliner Bezirke ist zivile Resilienz ein wichtiges Thema: Sie sind
unmittelbar mit den Auswirkungen gesellschaftlicher und globaler
Krisen konfrontiert und spielen eine zentrale Rolle dabei, lokale
Strukturen zu stärken, Menschen einzubeziehen und die Zusammenarbeit
zwischen Verwaltung, Zivilgesellschaft und europäischen Partnern zu
fördern.
Anmeldung
erforderlich
Die
Teilnahme ist kostenlos. Da die Zahl der Plätze begrenzt ist, wird
um Anmeldung
über die Internetseite der Europa-Union Berlin gebeten.
Im Anschluss an die Podiumsdiskussion sind alle Gäste eingeladen,
sich an der Diskussion zu beteiligen und den Abend bei Getränken und
Snacks ausklingen zu lassen. LPD