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Kommunalpolitik

CDU will alte Villa retten

PANKOW Schönholz Die CDU-Fraktion in der BVV Pankow will die Villa vor Schönholz auf dem Grundstück Straße vor Schönholz 23 vor dem völligen Verfall retten. Dazu wird der der CDU-Bezirksverordnete und Initiator des Antrags, Lars Bocian, das Bezirksamt zu prüfen auffordern, ob ei…

08.01.2022·Redaktion

PANKOW Schönholz (08.01.2022) Die CDU-Fraktion in der BVV Pankow will die Villa vor Schönholz auf dem Grundstück Straße vor Schönholz 23 vor dem völligen Verfall retten. Dazu wird der der CDU-Bezirksverordnete und Initiator des Antrags, Lars Bocian, das Bezirksamt zu prüfen auffordern, ob ein Fachbedarf für die Nutzung dieses Grundstückes besteht. Der Verwaltungsschritt der Prüfung eines Fachbedarfs ist nötig, weil das Grundstück Eigentum der Republik Sambia ist. Ziel der Initiative ist es, die verfallene Villa vor Schönholz und das umliegende zugewucherte und ungenutzte Gelände z.B. als Gemeindezentrum, für Angebote des Bezirksamts oder als Raum für gemeinnützige Träger zu nutzen. Unterstützung kommt vom Pankower Bezirkshistoriker Christian Bormann, der erst vor kurzem für seine „pankowerchronik“ den Pankower Ehrenamtspreis 2021 erhalten hat. „In diesem Haus steckt so viel Pankower Geschichte“, berichtet Bormann: Ein weiteres jahrzehntelanges Dahinsiechen sei nicht hinnehmbar. Die nächste BVV-Sitzung findet am Mittwoch, 12. Januar 2022, um 17:30 Uhr digital statt. Zur Anmeldung als Zuhörer! UL

Hofgarten PANKOW (10.01.2022) Noch liegen sie vielerorts kostenlos am Straßenrand – die ausgedienten Weihnachtsbäume. Trotz einer ersten Sammelrunde der Berliner Stadtreinigung gibt es Rot- oder Blaufichten, Kiefern oder Nordmann-Tannen noch in großer Zahl, um Hobby-Gärtnerinnen und –Gärtner mit ganz speziellen gärtnerischen Hilfsmitteln zu versorgen.
Wer sich ausgediente Nadelbäume sichert, kann damit ziemlich viel Sinnvolles für seinen Garten anstellen: zunächst werden Äste und Zweige abgetrennt, um sie zum Abdecken empfindlicher Freilandpflanzen vor eventuellen Kahlfrösten zu verwenden. Im Frühjahr werden diese Materialien dann mit Gartenschere oder Häcksler zerkleinert, um als Bodenbelag für unbefestigte Gartenwege zu dienen. Nutzbringend ist dieses Häckselgut natürlich auch für alle sauren Boden liebenden Pflanzen, beispielsweise für Rhododendren oder Blaubeeren. Kurz, für alle sogenannten Moorbeetpflanzen.

Beetbefestigungen im Pankower Hofgarten
Ist ökologisch und sieht auch noch gut aus: Beetbefestigungen aus alten Tannenbaum-Stämmen. Foto: Michael Hinze

Die Stämme der ehemaligen Weihnachtsbäume, auf natürliche Weise für lange Zeit gegen Bodenfeuchtigkeit imprägniert, weil harzgetränkt, können zur Anlage verschiedenster Garten-Biotope genutzt werden: mit anderem Gehölzschnitt gemischt als Totholz- oder Benjes-Hecke, die nicht nur Gartenflächen optisch begrenzt, sondern auch ein gern angenommenes Quartier für Gartennützlinge aller Art (Insekten, Käfer, Kleinsäuger etc.) bildet.
Im besten Sinne „natürlich“ können die gerade gewachsenen Stämme der Koniferen (Zapfenträger), je nach Höhe, auch vielseitig als Material für Rankgerüste oder als Haltestangen neuangepflanzter Gehölze genutzt werden.
Kurzum: wer auf nachhaltiges Gärtnern Wert legt (und das sollten eigentlich alle gärtnerisch aktiven Menschen), dem kommen die alljährlich zu Jahresbeginn am Straßenrand abgelegten Weihnachtsbäume gerade recht. Pankows Hobby-Gärtner und –Gärtnerinnen haben dafür übrigens noch bis zum 13. bzw. 20. Januar Zeit. Dann ist mit der kostenlosen Material-Versorgung für dieses Jahr Schluss. FG

WILHELMSRUH Seesanierung (12.01.2022) Der Wilhelmsruher See befindet sich in einem schlechten ökologischen Zustand und muss saniert werden. Dazu werden ab dem 17. Januar bis voraussichtlich Ende Februar 2022 die Pläne (Entwurfsplanung) zur Renaturierung des Sees in den Räumlichkeiten des Vereins “Leben in Wilhelmsruh” in der Ehrenamtsbibliothek, Hauptstraße 32, 13158 Berlin ausgehängt und ein Flyer mit den wesentlichen Informationen ausgelegt. Die Ehrenamtsbibliothek ist montags, dienstags und donnerstags jeweils 14 bis 19 Uhr sowie mittwochs, freitags und samstags jeweils von 10 bis 13 Uhr geöffnet. Bis zum 11.02.2022 können per E-Mail an info@u-bb.de Fragen zur Entwurfsplanung gestellt und Hinweise gegeben werden. Danach lädt die zuständige Bezirksstadträtin, Manuela Anders-Granitzki, (CDU) alle Interessierten zu einer digitalen Informationsveranstaltung am 15. Februar 2022 zwischen 17 und 19 Uhr ein. Der aktuelle Stand der Entwurfsplanung zur Renaturierung des Wilhelmsruher Sees wird vom Büro Umweltvorhaben Berlin-Brandenburg Dr. Klaus Möller GmbH (UBB) vorgestellt. Dabei wird auf die vorab per E-Mail eingegangenen Fragen und Hinweise eingegangen. Die Zugangsdaten zur Veranstaltung sind auf der Website des Umwelt- und Naturschutzamtes zu finden. Eine Anmeldung zur digitalen Informationsveranstaltung kann bis zum 11.02.2022 per E-Mail an wilhelmsruher.see@ba-pankow.berlin.de erfolgen, ist aber nicht zwingend erforderlich. BDF (mit PM BA-P)

PANKOW A114 (13.01.2022) Im Zuge der seit Anfang des Jahres laufenden Bauarbeiten an der stadteinwärts führenden Richtungsfahrbahn wird auch die Auffahrt zur A 114 an der Anschlussstelle Bucher Straße erneuert. Dafür ist nunmehr die Sperrung der Auffahrt in Richtung Berlin von heute bis voraussichtlich 29.04.2022 erforderlich. Alternativrouten bei Fahrten mit dem Fahrtziel Berlin verlaufen über die Anschlussstelle Schönerlinder Straße oder den parallel zur Autobahn gelegenen Straßenzug Schönerlinder Straße / Hauptstraße / Berliner Straße / Pasewalker Straße. UL (mit VIZ)

FRANZÖSISCH BUCHHOLZ Ausstellung (14.01.2022) Eine Ausstellung zum Städtebaulichen Ideen- und Realisierungswettbewerb Ludwig-Quidde-Straße wird bis zum Freitag, dem 4. Februar 2022 im Stadtentwicklungsamt, Ausstellungsraum Erdgeschoss, Storkower Straße 97, 10407 Berlin, gezeigt. Geöffnet ist Montag – Freitag, 8 – 18 Uhr, der Eintritt ist frei.
Die Ausstellung kann derzeit unter Maßgabe der „2G-Regel“ und nur mit Mund-Nasen-Schutz besucht werden – Besucher der Ausstellung müssen den entsprechenden Nachweis unaufgefordert am Empfang im Dienstgebäude Storkower Straße 97 vorlegen. Die Ausstellung kann derzeit nur von maximal zwei Personen gleichzeitig besucht werden. In Abhängigkeit vom Pandemiegeschehen unter den jeweils geltenden Corona-Bestimmungen des Landes Berlin können sich kurzfristig Änderungen ergeben. Die gesamte Pressenotiz finden Sie hier! LPD