Die Gründung der Französischen Kolonie vor 340 Jahren - Eine Lektion Geschichte
FRANZÖSISCH-BUCHHOLZ Jubiläum . Wenn dieser Tage in verschiedenen Orten, Städten und Gemeinden des Landes viele Menschen unter dem Motto „Wir sind das Stadtbild !“ auf die Straßen gehen und ein „Zusammenstehen gegen Rassismus und Spaltung“ fordern, weil ihnen Bundeskanzler Fried…
FRANZÖSISCH-BUCHHOLZ Jubiläum (29.10.2025). Wenn dieser Tage in verschiedenen Orten, Städten und Gemeinden des Landes viele Menschen unter dem Motto „Wir sind das Stadtbild !“ auf die Straßen gehen und ein „Zusammenstehen gegen Rassismus und Spaltung“ fordern, weil ihnen Bundeskanzler Friedrich Merz mit seiner „Stadtbild“-Äußerung dafür hinreichend Anlass bot und bietet, ist es durchaus an der Zeit, daran zu erinnern, was Berlin und die Berliner wären, hätte es nie eine Einwanderung aus anderen Ländern und Kulturen gegeben.
Bereits 1661, 1667 und 1669 wurden erste Einwanderungsedikte erlassen, um Bürger als Kolonisten und Handwerker ins Land zu holen. Sie erhielten u. a. eine mehrjährige Befreiung von Abgaben und Steuern, unentgeltliche Zuweisung von Bauplätzen und Bauholz, die Befreiung von Einquartierung und es wurden ihnen Handelsmonopole und Schutzzölle eingeräumt.
Nach der Krönung Friedrich I. 1701 zum König in Preußen setzte eine erneute Einwanderungswelle ein: Preußisch-litauische Bauern, französische Schweizer, Süddeutsche, Holländer kamen ins Land, um bei der Kolonisierung Preußens zu helfen.