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Gartentipps

im Juni 2021

Die Garten-Sprechstunde (Juni I) aus dem Hofgarten Pankow Während für die Meteorologen der Sommer bereits am 1. Juni begann, müssen sich alle anderen Menschen mit dem kalendarischen Sommeranfang noch bis zum 21. Juni gedulden. Nicht so die Berufs- und Hobby-Gärtner. Denn das Gar…

08.06.2021·Redaktion
Die Garten-Sprechstunde (Juni I) aus dem Hofgarten Pankow (08.06.2021) Während für die Meteorologen der Sommer bereits am 1. Juni begann, müssen sich alle anderen Menschen mit dem kalendarischen Sommeranfang noch bis zum 21. Juni gedulden. Nicht so die Berufs- und Hobby-Gärtner. Denn das Gartenjahr kennt nämlich gleich zehn Jahreszeiten, die bestimmt werden von periodisch wiederkehrenden Erscheinungsformen in der Pflanzenwelt. Für den Gärtner bedeutet dies, dass er bereits den Frühsommer „feiern“ kann, charakterisiert durch die Blüte von Schwarzem Holunder und Robinie. Damit hat das Gartenjahr – nach Vorfrühling, Erstfrühling und Vollfrühling bereits seine vierte Jahreszeit erreicht. Und folgerichtig steht auch der naturnah bewirtschaftete Garten nun in voller Blüte. Rosen und Wildstauden, Ziergehölze und Kräuter kommen zur vollen Blüte und locken Wildbienen, Schmetterlinge, Käfer oder Schwebfliegen an. Jetzt ist, vom zuträglichen Wässern der gesamten Pflanzenpracht im Zier- und Nutzgarten abgesehen, viel Zeit, den Garten, den Balkon, die Terrasse auch einmal in aller Ruhe zu genießen. Wer Platz und Zeit und Muße hatte, auf dem dafür eigens hergerichteten Boden eine Wildblumenwiese anzulegen, wird sich jetzt erstmals daran erfreuen. Spätestens Ende Juni, wenn die meisten Pflanzen Samen gebildet haben, wird allerdings gemäht, das Mähgut anschließend auf der Fläche getrocknet, damit die Samen ausfallen können und im nächsten Jahr erneut keimen. Danach steht das auf diese Weise äußerst naturnah gewonnene Heu für andere Dinge zur Verfügung. FG
Jetzt ist Rosenzeit. Foto: Michael Hinze ***
Die Garten-Sprechstunde (Juni II) aus dem Hofgarten Pankow (15.06.2021) Im Nutzgarten allerdings sollte man die Hände nicht in den Schoß legen. Manches frühe Gemüse wird geerntet und in die dadurch entstandenen Lücken wird Neues gesät: Eissalat oder Pflücksalat oder Möhren und Rettiche oder Radieschen. Wenn es nicht allzu heiß ist, können - um die Jungpflanzen nicht übermässigem Stress auszusetzen - Sellerie und Lauch gepflanzt werden. Der im Nutzgarten erforderliche Arbeitsaufwand richtet sich natürlich auch dort vornehmlich nach den Aussaat-, Pflanz- und Erntewünschen von Gärtnerin und Gärtner. Auf jeden Fall muß man daran denken, dass die mit Zuneigung und allerlei Aufwand vorgezogenen oder für „gutes Geld“ hinzu gekauften Tomaten-pflanzen vor starkem Regen geschützt stehen müssen, damit deren Früchte während der späteren Reifung nicht platzen. Tomaten mögen übrigens zur Stärkung - wie manch andere Nutzpflanze - ab und an ein wenig (im Verhältnis 1:10 mit Wasser gemischte) Brennessel- oder Beinwellblätterjauche.
Sommer im Garten - der Garten im Sommer. Foto: Michael Hinze
Wer Erbsen, Kohl, Luch oder Spätkartoffeln großzieht, häufelt diese Pflanzen jetzt mit Erde an, um ihnen natürlichen Schutz und Düngung zu geben. Gurken und Kürbisse oder Zucchini müssen übrigens nicht nur auf dem Boden „herumkriechen“, sondern können zur leichteren Pflege und Ernte - sofern sich das unkompliziert verwirklichen lässt - eine Rank- und Kletterhilfe erhalten. Und zum Ende des Monats, spätestens am 24. Juni, enden dann die Spargel- und die Rhabarberernte. FG  Panke-Radweg (18.06.2021) Wer mindestens 10 Jahre alt ist, ein Fahrrad hat (eigenes oder geliehen) und die Stadtnatur erkunden möchte, ist hier genau richtig: Das Museum für Naturkunde Berlin lädt zu zwei Fahrradexkursionen auf dem Panke-Radweg mit Abstechern zu den Karpfenteichen, den Karower Teichen und zur Moorlinse ein. Gefahren wird am 29. August bzw. 19. September 2021. Start ist jeweils um 9:00 Uhr am S-Bahnhof Wedding, Ziel ist in Buch um 12:00 Uhr. Zum Abschluss gibt es ein gemeinsames Picknick in der Natur. Vorher vorsichtshalber hier nachschauen! HL Hofgarten Pankow. (21.06.2021) Der Rosenmonat Juni macht im Hofgarten Pankow seinem Namen alle Ehre. Trotz der aktuell überaus heißen Witterung stehen nahezu alle ein- und später mehrfach blühenden Rosen in voller Pracht. Daran konnten auch die zahlreichen Frühjahrs-“Attacken“ der Rosen-Blattrollwespe nur wenig ändern und auch der in den Vorjahren gelegentlich üppig sprießende Rosenrost hält sich in Grenzen. Selbst Mehltau-Befall ist trotz der warmen und trockenen Witterung kaum festzustellen.
Kletterrose „Bobby James“ (Foto Michael Hinze)
Der üppige Mai-Regen hat dazu offenbar das Seine ebenso beigetragen wie das regelmäßige Wässern und die konsequente Bodenbedeckung mit Mulchmaterialien. Ob Züchter- oder Wildrose, Beet-, Strauch- oder Kletterrose – alle sechszehn Hofgarten-Rosen unterschiedlichster Herkunft stehen in voller Blüte, wobei sich einige zusätzlich noch durch ihren üppigen Duft auszeichnen.
Grüne Rose „Green Ice“ (Foto Michael Hinze)
Nach der Blüte sollte der Rückschnitt der abgeblühten Triebe bis aufs nächste komplette und schadfreie Blatt nicht vergessen werden, um den Neuaustrieb und – je nach Art und Sorte – mindestens eine weitere Blühphase anzuregen. Dabei immer darauf achten, dass der Schnitt kurz über einer nach außen (!) zeigenden Blattknospe (leichte Verdickung am Blattstiel) erfolgt, damit die Rose nicht nach innen wächst.
Kletterrose „Rosarium Uetersen“ (Foto Michael Hinze)
Bei Kletterrosen sollte auf diesen Rückschnitt allerdings weitgehend verzichtet werden und bei Wildrosen ebenso. Denn Gärtnerin und Gärtner hoffen ja auf die für sie optisch attraktiven Hagebutten, die für die Vogelwelt ab Ende des Sommers begehrte Nahrungsmittel. FG Übrigens: Wenn LeserInnen eigene Rosenbilder zur kostenlosen Veröffentlichung beisteuern, würden wir uns sehr darüber freuen und uns bei den ersten 10 EinsenderInnen (entsprechend dem [Post-]Eingangsdatum, Rechtsweg ausgeschlossen) mit einem antiquarischen Gartenbuch-Geschenk herzlich bedanken. Ihre Fotos senden Sie bitte an die Redaktion. Pankow A114 (21.06.2021) Mit der Freigabe der A 114 nach der Totalsperrung bis zum 21.06.2021, 5:00 Uhr, wird zeitgleich auch die Ausfahrt der Anschlussstelle (AS) Bucher Straße wieder in Richtung Autobahndreieck Pankow/A10 freigegeben. Parallel dazu beginnen  der Ausbau der AS Pasewalker Straße und der Bau umfangreicher Entwässerungsanlagen in diesem Bereich. Dafür werden Aus- und Auffahrt Pasewalker Straße in Richtung Dreieck Pankow (A10) bis voraussichtlich 30.09.2021 gesperrt. Verkehrsteilnehmer mit dem Ziel Pankow, die an der AS Prenzlauer Promenade auf die Autobahn fahren, benutzen die A 114 bis zur AS Bucher Straße und können dort die Autobahn verlassen. Verkehrsteilnehmer mit dem Ziel A 10/Hamburg/Frankfurt (Oder)/Prenzlau nutzen die AS Prenzlauer Promenade oder fahren über den Straßenzug Pasewalker Straße–Berliner Straße–Hauptstraße–Schönerlinder Straße zur AS Schönerlinder Straße und fahren dort auf die Autobahn. BDF