Bebauungsplan für das Neue Stadtquartier Elisabeth-Aue liegt aus
BLANKENFELDE B-Plan Das Neue Stadtquartier Elisabeth-Aue gehört zu den großen Wohnungsbauvorhaben Berlins. Es ist eines der insgesamt 24 Neuen Stadtquartiere, in denen stadtweit bezahlbarer Wohnraum und soziale Infrastruktur wie Kitas und Schulen geschaffen wird. Das Projekt wir…
BLANKENFELDE B-Plan (17.03.2026) Das Neue Stadtquartier Elisabeth-Aue gehört zu den großen Wohnungsbauvorhaben Berlins. Es ist eines der insgesamt 24 Neuen Stadtquartiere, in denen stadtweit bezahlbarer Wohnraum und soziale Infrastruktur wie Kitas und Schulen geschaffen wird. Das Projekt wird nach Fertigstellung von den landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften HOWOGE und Gesobau mitpreisgebunden vermietet. Etwa 870 Wohnungen, eine Oberschule mit entsprechenden Sport-, Frei- und sonstigen Flächen, öffentliche Grün- sowie -Straßenverkehrsflächen werden auf der Teilfläche 1 (B-Plan 3-89) entstehen und sorgen so für ein neues Zuhause in Berlin.
Nun findet die öffentliche Auslegung zum Entwurf des Bebauungsplans 3-89 (Elisabeth-Aue, Teilprojekt 1) im Bezirk Pankow, Ortsteil Blankenfelde, bis einschließlich 20. April 2026 statt. Die Beteiligung der Öffentlichkeit ist der letzte formelle Schritt vor den abschließenden Abstimmungen in den parlamentarischen Gremien und dem Festsetzungsbeschluss. In dieser Zeit kann der Entwurf des Bebauungsplans 3-89 im Internet eingesehen werden, um sich über Ziele, Zwecke und Auswirkungen der Planung zu informieren und eine Stellungnahme abzugeben.
Parallel dazu werden die Unterlagen in dieser Zeit von Montag bis Donnerstag von 9:00 bis 17:00 Uhr, freitags bis 16:00 Uhr sowie nach telefonischer Vereinbarung unter 90173-3856/-4233 oder nach Terminvereinbarung per E-Mail in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen, Württembergische Straße 6, 10707 Berlin, Raum 006 zur Verfügung gestellt. Ebenfalls einsehbar sind die Unterlagen in dem genannten Zeitraum von Montag bis Freitag von 9:00 bis 18:00 Uhr im Bezirksamt Pankow in der Storkower Str. 97, 10407 Berlin (Erdgeschoss im Foyer).
Parallel dazu ruft der NABU Berlin auf, sich auf der Beteiligungsplattform des Landes Berlin für den Schutz der Elisabeth-Aue und ihre Bedeutung für Natur, Landschaft und Artenvielfalt einzusetzen. „Die Elisabeth-Aue ist ein wertvoller Lebensraum für Offenlandarten – und genau dieser Lebensraum steht in Berlin durch zahlreiche Bauvorhaben zunehmend unter Druck“, sagt Imke Wardenburg, Naturschutzreferentin beim NABU Berlin, der sich gemeinsam mit der Berliner Landesarbeitsgemeinschaft Naturschutz (BLN) und der Bürgerinitiative Elisabeth-Aue seit 2014 für den Erhalt der gesamten Felder als offene, unbebaute Landschaft als Lebensraum für deren „Bewohner“ wie Feldlerche und Wiesenschafstelze einsetzt. LPD/PMNABU