Website zur Kommentierung des Fučík-Denkmals im Bürgerpark
PANKOW Bürgerpark Seit dem Mai 1974 erinnert am Rande des Pankower Bürgerparks ein Denkmal an den tschechischen Journalisten und Kommunisten Julius Fučík (1903-1943). Das Museum Pankow hat nun eigens eine neue Website eingerichtet, damit Interessierte das Denkmal und Julius Fučí…

PANKOW Bürgerpark (15.05.2022) Seit dem Mai 1974 erinnert am Rande des Pankower Bürgerparks ein Denkmal an den tschechischen Journalisten und Kommunisten Julius Fučík (1903-1943). Das Museum Pankow hat nun eigens eine neue Website eingerichtet, damit Interessierte das Denkmal und Julius Fučík besser einordnen können. Die Website finden Sie hier. Die Anregung für eine solche Kommentierung wurde durch den interessierten Anwohner Gerhard Hochhuth an das Museum und die bezirkliche Gedenktafelkommission herangetragen und von diesen aufgegriffen. Die gesamte Mitteilung können Sie hier lesen. BDF
Pankow Hofgarten (16.05.2022) Dass dieser Gartentipp so spät im Monat kommt, hat seinen guten Grund. Und dies sind die sogenannten „Eisheiligen“ vom 11. bis 15. Mai, die immer mal wieder in den zurückliegenden Jahren den Gartenpflanzen und ihren Betreuern durch kurze Kälteeinbrüche nachhaltig Probleme bereiteten. In diesem Jahr zeigten sich Mamertus, Pankratius, Servatius, Bonifazius und die „kalte“ Sophie in unserer Region gnädig und bescherten uns überwiegend warmes, aber leider erneut viel zu trockenes Wetter.
Trotzdem war (und ist) man beim Gärtnern gut beraten, bestimmtes Saatgut und bestimmte Pflanzen erst nach dieser Gefahr in den Boden zu bringen. Im Ziergartenbereich sind es vor allem die nicht winterharten Zwiebel- und Knollenpflanzen, denen man dadurch unnötigen Stress ersparen kann. Dazu gehören u. a. die allseits und seit langem beliebten Dahlien in allen ihren Wuchsformen oder Indisches Blumenrohr (Canna), das mit großen grünen oder roten Blättern und Blüten in rot oder gelb und einer oft stattlichen Wuchshöhe von rund 2 Metern in vielen Gärten inzwischen zum besonderen „Hingucker“ geworden ist.
Im Gemüsebereich sind es vor allem Tomatenpflanzen, die diese gärtnerische Rücksichtnahme schätzen und daher besser nach dem 15. Mai ins Freiland kommen sollen.
Und auch die meisten ein- oder zweijährig wachsenden Sommerblumen mögen es, erst jetzt gesät oder – nach Vorkultur in warmer Umgebung – gepflanzt zu werden.
Inzwischen erfreut sich der Gärtner ja bereits an den zahlreich blühenden Frühjahrsstauden und Ziergehölzen. Mögen es nun die in diesem Frühjahr schon früh erblühenden Rosen sein oder niedrig wachsenden Phlox-Arten und -sorten ; zufällig auftauchende oder gezielt gepflanzte Wildblumenarten, Akeleien in allerlei Farbnuancen oder die „saure“ Böden und halbschattige Stellen bevorzugenden Freiland-Azaleen und Rhododendren.
Neben aller Freude über das bereits gärtnerisch Erreichte im laufenden Jahr ist aber zu keiner Zeit das Wässern der schon vorhandenen und der noch kommenden Pflanzenpracht zu vernachlässigen. Denn außer der Tugend der Geduld sollten die Gärtnerin und der Gärtner – sofern zwischen Wohnung und Garten keine allzu große Entfernung besteht, den Garten täglich besuchen. Und wenn man das mit der am Wasserhahn oder – viel besser – aus der Regentonne gefüllten Gießkanne tut, werden es alle Gewächse herzlich danken und sich irgendwann blühend bedanken. FG
Anzeige
Reaktionen