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Zu „besichtigen“: Siegerentwurf für Elisabeth-Aue

BLANKENFELDE Elisabeth-Aue „Das im November 2025 gestartete kooperative Werkstattverfahren für das Neue Stadtquartier Elisabeth-Aue ist am 26. März 2026 erfolgreich abgeschlossen worden. Die Jury hat aus vier Entwürfen den städtebaulichen Entwurf von Hosoya Schaefer Architects A…

28.03.2026·Redaktion

BLANKENFELDE Elisabeth-Aue (28.03.2026) „Das im November 2025 gestartete kooperative Werkstattverfahren für das Neue Stadtquartier Elisabeth-Aue ist am 26. März 2026 erfolgreich abgeschlossen worden. Die Jury hat aus vier Entwürfen den städtebaulichen Entwurf von Hosoya Schaefer Architects AG mit AgenceTer.de GmbH Landschaftsarchitekten ausgewählt, der bildet die Grundlage für die weiteren Planungsschritte.“ Das teilte die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung jetzt dem Pankower Panorama mit.

Auf der rund 73 ha großen landeseigenen Fläche der Elisabeth-Aue soll ein gemischtes, ökologisches und nachhaltiges Stadtquartier der kurzen Wege entstehen. Geplant sind 5.000 neue Wohnungen sowie ergänzend Dienstleistungen, Einzelhandel, Büros, Schulen sowie weitere soziale und kulturelle Einrichtungen. Um einen qualifizierten städtebaulichen und freiraumplanerischen Entwurf für die Entwicklung des Neuen Stadtquartiers zu erarbeiten, wurde ein städtebaulich-freiraumplanerischer Realisierungswettbewerb durchgeführt. Der anonyme Wettbewerb wurde gemeinsam von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen und der Entwicklungsgesellschaft Elisabeth-Aue GmbH ausgelobt. Zwölf Planungsteams aus Deutschland und Europa haben sich beteiligt. Unter dem Vorsitz von Prof. Kunibert Wachten bewertete das Preisgericht die zwölf eingereichten Wettbewerbsarbeiten und prämierte vier Entwürfe, die weiter vertieft werden sollen. In der anschließenden kooperativen Werkstatt ab November 2025 wurden die vier Entwürfe basierend auf den Hinweisen der Jury und der Öffentlichkeit weiterentwickelt und konkretisiert.

Die Arbeiten wurden abschließend von der Jury vergleichend bewertet, die sich für den Entwurf des Büros Hosoya Schaefer Architects AG mit AgenceTer.de GmbH Landschaftsarchitekten entschieden hat (siehe Lageplan und Fußgängerperspektive). Dieses Konzept zeige besonders überzeugende Antworten zu den vielfältigen Anforderungen des Standorts auf und zeichne sich durch eine hohe städtebauliche Qualität aus. Der Entwurf überzeuge durch vier grüne Anger-Kieze, die mit einem großzügigen Park verbunden sind. Damit werde im neuen Stadtquartier eine hohe Wohnqualität geschaffen, heißt es dazu von der Senatsverwaltung weiter.

Prof. Petra Kahlfeldt , Senatsbaudirektorin und Staatssekretärin für Stadtentwicklung: „Ich freue mich sehr, dass mit dem ausgewählten Entwurf eine überzeugende Grundlage für die weitere Entwicklung der Elisabeth-Aue vorliegt. Der Siegerentwurf überzeugt mit einem qualitativ hochwertigen städtebaulichen und landschaftsplanerischen Konzept und meistert die planerischen Herausforderungen des Neuen Stadtquartiers. Das mehrstufige Verfahren hat besonders qualitätsvolle Beiträge hervorgebracht und es hat mir gezeigt, welches Potenzial in der Elisabeth-Aue liegt.“